Auch sein sexy Body lockt nicht die Massen in die Konzerthallen

Aaron Carter singt in Berlin vor knapp 100 Leuten

26.01.2015 > 00:00

© Instagram / aaroncarter

Als neunjähriger turnte der wandelnde Pott-Schnitt-Prototyp vor rund 50.000 Fans auf der Bühne umher. Als Support seines großen Bruders Nick Carter mit dessen Band den Backstreet Boys wurde Aaron Carter zum absoluten Kinderstar.

Leider legte er auch in den folgenden Jahren eine Kinderstar-Karriere wie aus dem Bilderbuch hin. Der Erfolg ging, die Drogen kamen. In der showbizfixierten, zerrütteten Carter Familie wurde er von seinen Eltern als "Cash Cow" also als Goldesel bezeichnet und ausgenutzt.

Heute habe er die Drogen zwar hinter sich gebracht, doch was 1997 ein Erfolgsgarant war, ist nicht zwangsweise auch Hitpotenzial für 2015.

Dennoch tourt Aaron Carter, zwar ohne ein Album, tapfer mit seiner Musik durch die Welt. Die letzten Tage ließ er sich auch in Deutschland blicken. Doch vor allem in Berlin zeigt sich die harte Realität in Form von rund 100 Gästen, die sich vehement weigerten mitzusingen, wenn Aaron das Publikum aufforderte.

Die meiste Zeit tanzte er alleine und ohne irgendwelche Bühnendeko und sang auf den Beat aus dem Playback. Ab und zu kommt eine Tänzerin dazu. Insgesamt bleibt es aber ein eher trauriger Anblick.

Entmutigen lässt er sich trotzdem nicht. "Es fühlt sich fast wie eine Pflicht an, die mir von oben von einem König, einer Königin oder einem Prinzen übergeben wurde, als hätte ich keine andere Wahl. Ich muss das tun", sagte er im Gespräch mit Vice.com.

Ganz so schlimm wie in Berlin blieb es aber nicht auf der Tour. Immerhin standen in Hannover bereits 250 Fans vor seiner Bühne.

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