Phill Rudd vor Gericht

AC/DC-Drummer Phil Rudd gibt Morddrohung und Drogenbesitz zu

21.04.2015 > 00:00

© getty images

Es war der Mega-Schock für alle AC/DC-Fans letztes Jahr. Der Drummer Phil Rudd wurde in Neuseeland verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen, einen Mord in Auftrag gegeben zu haben. Außerdem standen noch Drogenbesitz sowie Morddrohungen auf der Anklage-Liste.

Zunächst hatte Phil vor Gericht alle Vorwürfe von sich gewiesen. Jetzt hat sein Anwalt anscheint die Strategie geändert. Laut dem Spiegel gab der Musiker jetzt vor Gericht alles zu.

Er habe Morddrohungen gegenüber einem Geschäftspartner geäußert. Und auch die Drogen, die bei der anschließenden Hausdurchsuchung gefunden wurden, gehörten ihm. Dabei handelte es sich um geringe Mengen Cannabis und Crystal Meth.

Auch das er einem anderen Geschäftspartner 153.000 Dollar versprochen habe, um das Opfer zu töten, sei wahr. Anlass für die Morddrohungen soll eine missglückte Party sein, die zur Vorstellung von Rudds Solo-Album veranstaltet wurde.

Trotz des Geständnisses droht dem Drummer jetzt bis zu sieben Jahren Haft. Seine Karriere bei AC/DC scheint damit erst mal beendet. Momentan wird er schon durch den Schlagzeuger Chris Slade ersetzt.

Das Urteil soll am 26. Juni fallen.

Lieblinge der Redaktion