Er wollte sich angeblich nicht selbst die Hände schmutzig machen und heuerte einen Killer an

AC/DC-Drummer verhaftet: Phil Rudd soll einen Mord in Auftrag gegeben haben

06.11.2014 > 00:00

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Drogenexzesse, Sex-Eskapaden und Alkohol im Überfluss. Wenn es um Skandale der großen Rockbands geht, richtet sie ihre Zerstörungswut meist gegen sich selbst.

Dementsprechend ist es also weniger Sspektakulär, dass bei einer Razzia bei AC/DC-Drummer Phil Rudd Cannabis und Crystal Meth gefunden wurden.

Der Grund der Razzia ist allerdings schockierend. Der "Highway to Hell"-Drummer soll zwei Morde in Auftrag gegeben haben.

Wie der "Guardian" berichtet, sollten zwischen dem 25. und 26. September zwei Morde stattfinden, die der Rocker in Auftrag gegeben haben soll. Um wen es dabei ging, und wer die Tat ausführen sollte, ist bislang nicht bekannt.

Offenbar ist der Verdacht aber stark genug, dass Rudd verhaftet und dem Richter vorgeführt wurde. Er schwieg zu den Vorwürfen und kam vorerst auf Kaution frei, bis die Verhandlung am 27. November beginnt. Direkt einen Tag danach soll das neue AC/DC Album "Rock or Bust" veröffentlicht werden.

Sollte er verurteilt werden, drohen dem 60-Jährigen bis zu 10 Jahre Haft. Damit dürfte seine Karriere bei ACDC beendet sein.

Er ist nicht der einzige Rocker, der einen Auftragskiller losschickt. Anfang des Jahres wurde Tim Lambesis, Sänger der Metal-Band As I Lay Dying zu sechs Jahren Haft verurteilt. Er bekannte sich schuldig, dass er den Mord an seiner Ehefrau in Auftrag geben wollte. Der Killer, dem er 20.000 Dollar für den Mord bot, war glücklicherweise ein Polizist im Undercover-Einsatz.

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