Zur Vorstellung der fünften Staffel seiner Serie "Entourage", die seit dem 25. September auf "FOX" läuft, ist Adrien Grenier extra nach Deutschland gekommen. Bei der Gelegenheit stattete er dem Münchner Oktoberfest einen

Adrien Grenier: "Ich bin schließlich auch nur ein Mann.“

05.10.2009 > 00:00

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Zur Vorstellung der fünften Staffel seiner Serie "Entourage", die seit dem 25. September auf "FOX" läuft, ist Adrien Grenier extra nach Deutschland gekommen. Bei der Gelegenheit stattete er dem Münchner Oktoberfest einen Besuch ab - und plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen...

Wenn man schon in Deutschland ist, darf ein Besuch beim Oktoberfest natürlich nicht fehlen. Kennst du die heilige, bayerische Dreifaltigkeit?
"Nein, aber es klingt ziemlich verlockend."

Bier, Würstchen und dicke Dinge. Das gilt zumindest für das Oktoberfest.
"Stimmt, ich habe die Kleider der Frauen hier gesehen... und ihre freizügigen Ausschnitte natürlich auch." (lacht)

Bist du zurzeit eigentlich vergeben?
"Nein, ich habe gerade keine Freundin."

Was muss denn eine Frau haben, um sich dich zu angeln?
"Intelligenz ist mir super wichtig. Und ich mag es, wenn ein Mädchen etwas selbstbewusster ist. Davon abgesehen, muss sie auch ein Ziel im Leben haben. Das ist mir auch wichtig. Ach, und die heilige bayerische Dreifaltigkeit kann auch nicht schaden. Oder wenigstens ein Teil davon. Egal welcher..." (lacht)

Wie sieht es denn mit der Oberweite aus?
"Also ein bisschen was muss sie schon mitbringen. Ich bin ja schließlich auch nur ein Mann." (lacht)

Liegen dir denn die Frauen nicht überall zu Füßen?
"Na ja, ich halte mich selbst normalerweise ziemlich zurück, aber manchmal ist es schon ein bisschen schwierig. Ich gehe zwar schon viel aus und mache Party, aber ich verbringe ja sowieso die meiste Zeit damit zu arbeiten."

Wolltest du schon immer Schauspieler werden?
"Nein, ich hatte keine Ahnung, dass ich später mal Schauspieler werden wollte. Als kleiner Junge wollte ich immer Psychiater werden oder Anwalt. Ich weiß, das klingt nach einer ganz furchtbar vernünftigen Entscheidung, aber Schauspielerei ist ja eigentlich auch nur eine Kombination von beidem."

Du spielst selbst in einer Serie mit. Welche Serien schaust du im Fernsehen, für die du dich eigentlich schämst?
"Es ist mir zwar peinlich, aber ich habe früher immer 'Zeiten der Sehnsucht' mit meiner Großmutter im Fernsehen geguckt. Und ich liebe 'Der Preis ist heiß'." (lacht)

Was hat sich seit deinem Erfolg mit "Entourage" für dich verändert?
"Eigentlich mein ganzes Leben. Jetzt ist selbst der Alltag komplett anders. Ich kann zwar immer noch morgens im Schlafanzug auf die Straße gehen, aber ich muss mir dann im Klaren darüber sein, was ich zu erwarten habe." (lacht)

In der Serie spielst du Jemanden, dem es im Filmgeschäft nicht nur um Geld und Berühmtheit geht. Wie siehst du das selber?
"Da gibt es eine Menge Ähnlichkeiten mit mir, aber die Unterschiede sind auch recht offensichtlich. Manchmal habe ich schon das Gefühl, dass ich die Welt durch die Augen meines Charakters sehe. Aber in der Show mitzuspielen macht mir wahnsinnig viel Spaß, so wie wahrscheinlich allen meinen Kollegen auch."

Hast du vor lauter Arbeit überhaupt noch Zeit für andere Dinge, wie deine Band ("The Honeybrothers") zum Beispiel?
"Nein, leider nicht mehr soviel, aber ich bin immer noch dabei. Musik ist für mich ein Lebensgefühl. Musik ist einfach eine Notwendigkeit für mich. Ich muss einfach Musik machen. Es ist ein Teil von mir."

Was ist dir wichtiger: Musik oder Schauspielerei?
"Schwierig. Ich habe ja schon in der Highschool angefangen, Musik zu machen und zu schauspielern. Ich meine: Die Filmkarriere ist halt ein bisschen professioneller und die Musik ein bisschen persönlicher, aber es mir beides gleich wichtig."

Was für Musik macht ihr eigentlich?
"Wir machen New Wave/Pop/Folk. Ich singe auch, aber ich bin nicht der Lead-Sänger. Ich spiele Schlagzeug."

Was glaubst du ist deine nervigste Angewohnheit?
"Ich glaube meine nervigste Angewohnheit ist mein ständiger Perfektionismus. Ich versuche immer alle dazu zu bringen, sorgfältiger und gewissenhafter zu arbeiten." (lacht)

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