Alanah bringt die pubertären Trolls ganz schön ins Schwitzen, indem sie ihre Mütter alarmiert

Alanah Pearce: YouTuberin verpfeift Jungs nach Vergewaltigungs-Drohungen bei ihren Müttern

01.12.2014 > 00:00

© Facebook / Alanah Pearce

Bei einigen Leuten scheint das Gehirn auszusetzen, sobald sie sich online bewegen. Da wird gepöbelt, beschimpft und bedroht und irgendwie ist das Wissen, dass am anderen Ende der Leitung ein echter Mensch sitzt, offenbar abhanden gekommen.

So sind für YouTuberin Alanah Pearce sexistische Beleidigungen und Bedrohungen, meist von Teenagern, keine Seltenheit. Dass sie als Frau im Gaming-Bereich aktiv ist, passt dem einen oder anderen Nachwuchs-Macho wohl gar nicht.

Als ihr mit Vergewaltigung gedroht wurde, hatte sie die Schnauze voll und ging die Sache mal etwas anders an. Sie machte die Mütter der Jungs ausfindig und schickte denen die Chatprotokolle.

"Hallo Anna, ich kenne dich nicht, aber ich habe mich gefragt, ob ***** dein Sohn ist", schreibt Alanah. "Ja ist er. Warum?", antwortet die Mutter verwirrt. "Ich habe ihn noch nie getroffen, aber er hat mir heute eine besorgniserregende Nachricht auf Facebook geschrieben. Ich habe mich gefragt, ob sie das nicht mit ihm besprechen wollen." Daraufhin zeigt Alanah den Screenshot, wo die Mutter sehen kann, wie ihr Sohn schreibt: "Ich werde dich vergewaltigen, wenn ich dich jemals treffe, du Fo**e."

Die Mutter ist entrüstet: "Oh mein Gott. Dieser kleine Scheißer! Es tut mir so leid. Ich werde mit ihm sprechen."

Erst wollte sie dieses Gespräch nicht veröffentlichen, freute sich dann aber so über die Reaktion der Mutter, dass sie einen Screenshot davon direkt twitterte. Das positive Feedback war überwältigend. Tausende Fans bestätigten ihr, dass das eine ziemliche coole Methode ist um mit lästigen Trolls umzugehen.

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