Alanis Morissette litt an postnataler Depression

Alanis Morissette litt an postnataler Depression

13.08.2012 > 00:00

Alanis Morissette litt nach der Geburt ihres Sohnes an einer postnatalen Depression, die mit großen körperlichen Schmerzen verbunden war. Die Sängerin, die 2010 ihren Sohn Ever zur Welt gebracht hatte, verfiel nach der Geburt des Kindes in eine schwere postnatale Depression, die sie auch körperlich stark zu spüren bekam, wie sie jetzt dem britischen Magazin "You" verriet. "Die Intensität dieser postnatalen Depression hat mich geschockt. Ich bin zwar empfänglich für Depressionen, aber die physischen Schmerzen hatten mich wirklich überrascht", gesteht die "Ironic"-Interpretin. "Ich war mir nicht klar darüber, was alles gleichzeitig schmerzen kann - die Gliedmaßen, der Rücken, der Rumpf, der Kopf, und es hat über 15 Monate angehalten. Ich kam mir vor wie geteert, jede Bewegung benötigte viel mehr Anstrengung als normalerweise", beschreibt sie ihren damaligen Zustand. Die Geburt habe bei ihr zu Hause stattgefunden und über 25 Stunden gedauert und die Schmerzen seien so groß gewesen, dass sie nicht einmal hätte schreien können, berichtet sie dem Magazin. "Mein Mann hat mich gerettet, wenn ich ihn darum gebeten habe, meine Hand zu halten, hat er es getan oder er war einfach nur so bei mir", erzählt sie rückblickend. Doch der Mutter-Sohn-Bindung habe die Depression nicht geschadet, ist sich die Kanadierin sicher. "Ich habe sehr viele Therapien gemacht und nun fühle ich mich wieder leicht. Glücklicherweise hat die Depression der Bindung zu meinem Sohn nicht geschadet, allerdings denke ich, dass sie noch intensiver geworden ist, weil es mir seit April wieder gut geht." © WENN

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