Amanda Seyfried konnte "Lovelace" nicht loslassen

Amanda Seyfried konnte "Lovelace" nicht loslassen

25.01.2013 > 00:00

Amanda Seyfried ist sich bewusst, dass ihre Darstellung der Porno-Aktrice Linda Lovelace im gleichnamigen Film riskant war - doch nicht die Nacktszenen machten der Schauspielerin zu schaffen. Die Aktrice, die demnächst im Film-Musical "Les Miserables" zu sehen sein wird, öffnete sich im Interview mit dem amerikanischen Sender Fox darüber, dass sie die Rolle der Porno-Darstellerin Linda Lovelace im Film "Lovelace" stark mitgenommen hat: "Es war sehr schwer für mich, Linda loszulassen, nachdem die Dreharbeiten zu Ende waren. Ich hab eine ziemlich intensive Zeit mit Peter Sarsgaard verbracht", erzählt Seyfried von ihrem Schauspiel-Kollegen, der den gewalttätigen Freund von Lovelace spielt. "Er spielte einen Mann, der seine Frau verprügelte. Ich habe eine Frau gespielt, die vergewaltigt und missbraucht wurde, emotional und körperlich. Ich habe ständig meine Kleidung ausgezogen, aber das war mir egal", verrät die 27-Jährige, "Mich hat das nicht gestört, aber Linda hat es damals gestört und das war anstrengend", erklärt Seyfried, die im Anschluss der Dreharbeiten sofort mit dem Dreh zu "Les Miserables" anfing und das auch begrüßte: "Das Einzige, was mir geholfen hat, war 'Les Mis'", gesteht sie und räumt auch mit einigen Vorurteilen auf, die Lovelace anhaften. "Diese Frau hat so eine faszinierende Story erlebt. Es gibt Sachen, die Leute nicht von ihr wissen, sie haben einfach nur eine Idee von ihr und die ist sehr eindimensional. Sie wurde in die Porno-Industrie gedrängt." Einen deutschen Kinostart für "Lovelace" gibt es noch nicht. © WENN

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