Amy Winehouse: "Manchmal bezaubernd und manchmal unerträglich"

Amy Winehouse: "Manchmal bezaubernd und manchmal unerträglich"

09.09.2014 > 00:00

© Getty Images

Es ist wohl das schlimmste, was einer Mutter passieren kann, wenn das eigene Kind stirbt.

Diesen Schicksalsschlag versucht Janis Winehouse zu verkraften. Am 23. Juli 2011 wird ihre Tochter, die Ausnahme-Sängerin Amy Winehouse, im Alter von 27 Jahren tot aufgefunden.

Die talentierte Sängerin hatte vier Promille Alkohol im Blut, ihr halbes Leben war geprägt von Drogen und Alkohol. Letztendlich wurde ihre Sucht ihr Verhängnis.

Der trauernden Mutter bleiben nur noch die Erinnerungen an ihr Kind und darüber hat sie ein Buch geschrieben. In der Biografie "Loving Amy: A Mother's Story" erinnert sich die 59-Jährige an ihre Amy und teilt diese Erinnerungen mit den Fans der Sängerin.

"The Independent" hat erste Auszüge aus der Biografie veröffentlicht und darin beschreibt Janis ihre Tochter: "Amy war kein unkompliziertes Mädchen. Sie war einer dieser seltenen Menschen, die wie eine Bombe einschlagen. Schon als Kleinkind war sie laut, wild, verängstigt und empfindlich. Sie war voller Emotionen manchmal bezaubernd und manchmal unerträglich. Sie war eine Sängerin, ein Superstar, eine Abhängige und eine junge Frau, die früh starb. Aber für mich war sie einfach nur Amy, meine Tochter und meine Freundin."

Auch beschreibt Janis Winehouse, wie sie den Drogenkonsum ihrer Tochter erlebt hat: "In den Jahren ihrer Drogenabhängigkeit gab es viele Momente, in denen ich dachte, ich sehe sie zum letzten Mal. Sie wurde zum Sklaven der Drogen und die Tochter, die ich aufgezogen hatte, verschwand immer mehr. Ich sah, wie ihr winziger Körper verfiel, aber ich konnte nichts dagegen tun. Als ihre Mutter war ich komplett hilflos. Ich konnte sie anrufen und besuchen, aber ich konnte sie nicht retten. Ich habe sie zwei Mal verloren. Einmal an Alkohol und Drogen und endgültig am Samstag, dem 23. Juli 2011, als ihr kurzes Leben endete. Ich glaube keine der Spekulationen darüber, dass sie sterben wollte. Sie kämpfte zweifellos damit, was aus ihr geworden war aber sie träumte auch davon, eines Tages Kinder zu haben."

Die Einnahmen des Buches gehen komplett an die "The Amy Winehouse Foundation", die Jugendliche vor den Gefahren von Alkohol und Drogen warnt.

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