Amy Winehouse-Tod war "Unglücksfall"

Amy Winehouse-Tod war "Unglücksfall"

27.10.2011 > 00:00

Amy Winehouse starb an den "unbeabsichtigten Folgen" von zu viel Alkohol - das hat gestern die Gerichtsmedizin in London bekannt gegeben. Die "Back To Black"-Sängerin hatte sich totgesoffen, als sie am Nachmittag des 23. Juli auf ihrem Bett von einem Bodyguard gefunden wurde. Ein Polizist fand 3 leere Flaschen Wodka ihrem Schlafzimmer. Das toxikologische Gutachten ergab später, dass der Alkoholgehalt im Blut weitaus höher war als für ein Zusammenbrechen der Körperfunktionen schon ausreichend ist. Drogen, wie zunächst vermutet, wurden dabei jedoch nicht festgestellt. Winehouses Ärztin Christina Romete bestätigte darüber hinaus, dass die Sängerin nach einer Phase der Abstinenz in den Tagen vor ihrem Tod wieder angefangen hatte, Alkohol zu trinken. Nach der Bekanntgabe äußerten sich Amy Winehouses Eltern erleichtert darüber, dass nach Monaten der Ungewissheit nun zumindest klar ist, was zum Tod geführt hat. Im Namen ihrer Tochter haben Mitch und Janis Winehouse inzwischen die Amy Winehouse Stiftung ins Leben gerufen, um Jugendlichen mit Abhängigkeitsproblemen zu helfen. In einer Erklärung der Familie heißt es: "Es ist in gewisser Weise erleichternd zu wissen was mit Amy passiert ist. Wir verstehen, dass Alkohol in ihrem Körper war als sie starb. Es ist wahrscheinlich, dass sich der Alkoholgehalt über eine Reihe von Tagen aufgebaut hat. Sie begann wieder mit dem Trinken in jener Woche. Es unterstreicht wie wichtig die Arbeit der Amy Winehouse Foundation für uns ist, so vielen junge Menschen und Kindern wie möglich zu helfen." © WENN

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