Andreas Gabalier will, dass Frauen sich um Kinder kümmern.

Andreas Gabalier: Er lernt es einfach nicht

30.06.2015 > 00:00

© Facebook / Andreas Gabalier

Er kann es einfach nicht lassen. Andreas Gabalier hat wieder nachgelegt und einen weiteren Macho-Spruch rausgehauen.

Der Österreicher sorgte schon in den vergangenen Wochen für Aufsehen, weil er seine Ansichten zum Thema Emanzipation kundtat. Seiner Meinung nach sollen Frauen sich lieber um Kinder und Haushalt kümmern als berufstätig zu sein.

Dass darauf ein Shitstorm folgte, ist klar. Aber Andreas Gabalier fühlt sich immer noch unverstanden und versucht nochmal, es zu erklären. Jahre des Feminismus und der sexuellen Gleichstellungsdebatte scheinen an ihm völlig vorübergegangen zu sein. Er bezeichnet die Bemühungen dazu als "Genderseuche". Dabei sei er gar kein Macho: "Natürlich bin ich für Gleichberechtigung. Aber dass man in unserer genderverseuchten Zeit bald auf Ideen kommt, wie man im Privatleben vielleicht noch rechtlich festlegen könnte, dass der Mann einmal die Woche den Geschirrspüler ausräumt und die Wäsche aufhängt, das geht irgendwann zu weit", sagte er dem Münchner Merkur.

Aber er ist der Meinung, dass früher einiges besser war: "Gewisse Dinge von früher waren nicht immer nur schlecht." Er hoffe, "dass es noch ein Grundbedürfnis für Frauen ist, sich ein bissel um die kleinen Kinder zu kümmern, die ersten Schritte mit ihnen zu gehen, im ersten, auch im zweiten Jahr, sofern es finanziell und familientechnisch möglich ist."

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