Als er bei "The Voice of Germany" auf die Bühne ging, trauten weder Publikum noch Coaches ihren Ohren kaum. Mit einer unbekümmerten Leichtigkeit sang Andreas Kümmert so voller Seele, wie es nur wenige können. Tonhöhen oder -tiefen schienen für ein keine Begrenzung zu sein. Mit Elton Johns "Rocket Man" sang er sich in die Herzen der Zuschauer und direkt ins Team von Coach Max Herre.

Die Welt will ihn, aber will er auch die Welt?

Schon hier war klar, dass er die Staffel gewinnen würde. Gesanglich kam keiner so richtig an ihn ran und mit seinem Waldschrat-Look war er als Underdog der perfekte Sympathieträger der Staffel. Der Sieg am Ende war fast nur noch Formsache. Doch danach kam nicht mehr viel. Kümmert sagte direkt die erste Tour aus gesundheitlichen Gründen ab. Später schien er es vorzuziehen lieber im kleineren Rahmen weiter Musik zu machen. Der TV-Hype schien schon während der Show nicht sein Ding gewesen zu sein.

Der Eklat auf allen Ebenen

Dann sollte er auf die großen Bühnen zurückkehren. Den ESC-Vorentscheid 2015 gewann er haushoch, nur um am Ende der Live-Show zu sagen, dass er es nicht machen würde. Es folgte ein Shitstorm und eine Menge unschöner Facebook-Momente in denen sich Kümmert mit seinen Hatern anlegte. Eine Weile tauchte der Ausnahmesänger unter, kehrte dann aber zu dem zurück, wo er sich offenbar am wohlsten fühlt und tourte wieder durch kleinere Clubs, ohne viel Aufsehen, nur er und seine Musik.

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