DAS will sich Andreas Kümmert nicht bieten lassen und schlägt zurück.

Andreas Kümmert rastet auf Facebook aus

30.03.2015 > 00:00

© NDR

Hätte Andreas Kümmert einen Imageberater, hätte der wohl grade die schlimmsten Tage seines Berufslebens. Wieder fällt ein Konzert des "The Voice"-Siegers überraschend aus. Wieder beschimpft Kümmert Menschen auf Facebook.

In Groß Gerau sollte er vor rund 600 Zuschauern in der "Villa am See" auftreten. Nach dem Soundcheck verschwand Kümmert jedoch verschiedenen Aussagen zufolge. Das Konzert fand nicht statt. Warum genau Kümmert wieder den Dienst verweigerte, ist noch unklar. Möglicherweise gibt es auch eine gute Begründung, die die enttäuschten Fans, die nun ihr Geld zurückverlangen, etwas besänftigt.

Bis jetzt blieb das aus und so finden sich auch jene Hater bei ihm auf der Facebook-Seite ein, die ohne Sinn und Verstand pöbeln und zum Selbstmord aufrufen.

"Hallo Arschloch, warum bist du in Groß Gerau nicht aufgetreten? Spring einfach von der nächsten Brücke und hör auf, dein Publikum zu verarschen. Du bist eine Schande für alle Musiker", schreibt ein Oliver H. an Kümmerts Pinnwand.

So eine Geschmacklosigkeit lässt dann gleichermaßen bei dem Musiker die Hutschnur platzen. "Mein Anwalt ist eingeschaltet! An alle Hater: Verpisst euch, ihr degenerierten Arschlöcher!", platzt es, wie es scheint aus ihm heraus.

Die Wut ist verständlich, doch viele Fans sind noch immer enttäuscht wegen des abgesagten Konzerts und heißen auch die wütende Äußerung gegen die Selbstmordaufforderung nicht gut. Viele überlesen offenbar auch schlichtweg, dass er nicht die Fans als "degenerierte Arschlöcher" bezeichnet, sondern sich an Hater und Online-Mobber.

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