DAS will sich Andreas Kümmert nicht bieten lassen und schlägt zurück.

Andreas Kümmert: Schock-Absage beim ESC-Vorentscheid

06.03.2015 > 00:00

© NDR

Dieser Mega-Eklat dürfte TV-Geschichte schreiben...

Beim gestrigen ESC-Vorentscheid "Unser Song für Österreich" geschah etwas, das es in der Geschichte des Wettbewerbs so noch nicht gegeben hat: Andreas Kümmert hatte die Show soeben gewonnen - und lehnte mitten auf der Bühne ab!

Ungläubiges Entsetzen im Publikum und bei Moderatorin Barbara Schöneberger (41). Niemand konnte wirklich glauben, was der "The Voice"-Gewinner gerade gesagt hatte: "Ich bin nicht wirklich in der Verfassung, die Wahl anzunehmen. Ich gebe meinen Titel an Ann Sophie!", erklärte er, als das Ergebnis verkündet worden war.

Und weiter: "Ich fühle mich nicht dazu in der Lage. Ich bin nur ein kleiner Sänger." Dabei war er mit seinem Song "Heart of Stone" von den Zuschauern eindeutig auf den ersten Platz gewählt worden. Für seine Entscheidung hagelte es Buh-Rufe und Pfiffe.

Barbara Schöneberger hakte nach: "Du sagst uns also jetzt, du möchtest nicht nach Wien fahren, weil du das Gefühl hast, dass das nicht deine Welt sein könnte?" Sie sprach von einem "Coitus interruptus der schlimmsten Sorte". Doch Andreas Kümmert blieb bei seiner Entscheidung, verließ die Bühne.

Auch seine Plattenfirma ist verwirrt. "Dass Andreas nicht an seinem Traum festhält, hätten wir nicht für möglich gehalten. Er hat alles gegeben, beschäftigt sich aber auch viel mit sich selbst und seinen Dämonen. Dass er sich selbst um den Lohn seiner harten Arbeit bringt, macht uns traurig. Aber wir werden jetzt ganz in Ruhe eine Platte mit ihm machen."

Der "Eurovision Song Contest 2015" muss nun also ohne den Sänger mit der Reibeisenstimme aus. Wie sich Andreas Kümmert jetzt fühlen mag, kann man wohl in etwa erahnen...

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