Er fühlte sich durch einige merkwürdige Zufälle erleuchtet

Andrew Keegan: "10 Dinge, die ich an dir hasse"-Star hat seine eigene Sekte

05.06.2015 > 00:00

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So mancher Hollywood-Star hat sich schon obskuren Sekten angeschlossen. Das berühmteste Beispiel ist wohl Tom Cruise, der mittlerweile schon fast an der Spitze von Scientology angelangt ist. Die Kinder von Will und Jada Smith sind mit der Sex-Sekte der Orgonite Society verwickelt.

Doch dass ein Star selbst zum Sektenführer wird und seine eigene Kirche gründet, ist doch eher selten.

Schauspieler Andrew Keegan hat es gemacht. Full Circle nennt er seine kleine neue Religion. Der Star aus "10 Dinge, die ich an die hasse" und "Eine himmlische Familie" sah in dem Zufall, dass er gerade überfallen wurde, während in Japan 2011 der Tsunami das Land erfasste, eine Art göttliche Fügung. Etwas später gab es wieder so eine "Erscheinung", die wohl fast jeder andere Mensch als Zufall verbuchen würde. "Ich hatte einen Moment, als ich eine Straßenlaterne anschaute und sie explodierte", erklärte er in einem Interview mit Vice.

Für ihn war das offenbar Grund genug anzunehmen, dass er seine eigene Kirche gründen müsse. Und tatsächlich hat er bis heute einige Anhänger gefunden.

Die Schilderung seiner Gemeinschaft liest sich wie eine bunte Mischung aus verschiedenen modernen alternativen spirituellen Gruppen. Es gibt Yoga und Meditation, aber auch von kosmischen Energien, heilenden Kristallen und einer wissenschaftlichen Ansicht ist die Rede.

Immerhin ist Keegans Gruppe von teilzeit-spirituellen Hipstern nicht so zwielichtig und obskur wie etwa Scientology, doch ersten Ärger mit dem Gesetz gab es auch schon. Bei einer Razzia wurden Kambucha-Drinks konfisziert, da diese Alkohol enthalten und das Glaubenszentrum keine Erlaubnis vorweisen konnte, diesen verkaufen zu dürfen.

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