Andy Serkis: "Gollum"-Stimme dank Katze

Andy Serkis: "Gollum"-Stimme dank Katze

02.01.2013 > 00:00

Andy Serkis, der für seine Rolle als "Gollum" im Fantasy-Epos "Herr Der Ringe" unzählige Preise einheimste, verdankt vor allem seiner Katze die überzeugende Darstellung des tragischen Antihelden. Der britische Schauspieler, der sowohl in "Herr der Ringe" als auch in "Der Hobbit" die Rolle des zwiegespaltenen "Gollum" übernahm, hat jetzt in einem Interview mit dem Online-Magazin "Vulture" verraten, woher er seine Inspiration für die markante Stimme des Hobbit-Wesens bekam: "Wenn man seinen eigenen 'Gollum' mimen will, muss man so tun, als hätte man einen Haarball im Mund. Man bewegt seinen Rachen, verengt seine Stimme und spricht dadurch. Und genau so habe ich 'Gollums' Stimme herbekommen. Ich verdanke viel Diz, meiner Katze, die leider nicht mehr lebt", verrät Serkis. "Es ist alles Dizzys Fehler. Ich kam in die Küche, gerade als ich mich für das erste Vorsprechen als 'Gollum' vorbereitet habe und genau in dem Moment hat sich Diz auf dem Küchenboden übergeben und einen Haarball ausgespuckt", erinnert sich der Schauspieler, der eine lebensgroße "Gollum"-Statue bei sich zu hause stehen hat. "Ich dachte, 'Oh, das ist wohl etwas, was Diz nicht kontrollieren kann.' Und der ganze Körper bewegt sich mit." Auch wenn man Serkis im 3D-animierten "Gollum" nicht wirklich erkennen kann, sieht sich der Schauspieler nicht nur als die Stimme des tragischen Charakters: "Ich habe jahrelang damit gelebt, dass Leute sagen, 'Andy Serkis ist die Stimme von 'Gollum'', aber das ist nicht die ganze Wahrheit und das ist frustrierend, aber es ändert sich", weiß der 48-Jährige. "'Performance Capture' wird nun mehr und mehr als eine andere Art gesehen, einen Schauspieler aufzunehmen und nicht als ein bestimmtes Genre des Schauspielens", erklärt Serkis das Missverständnis, dass er für die 3D-Aufnahmen nur seine Stimme geliehen, jedoch nicht vollständig geschauspielert hätte. "Das ist meine Hauptbotschaft, denn man geht die Rolle nicht anders an, ob es nun CGI ist oder nicht." © WENN

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