Ihre Eltern erzogen sie zur Barbie-Puppe

Angelica Kenova: Ihre Eltern machten sie zur russischen Real-Life-Barbie

27.05.2015 > 00:00

© Facebook / Angelica Kenova

Sie sieht zwar nicht ganz so alienhaft künstlich aus wie Valeria Lukyanova, doch die Geschichte von Angelica Kenova ist noch um einiges trauriger als die der bekanntesten Real-Life-Barbie.

Die 26-jährige Angelica lebt in Moskau und inszeniert sich als russisches Pendant zur Ukrainerin Valeria Lukyanova. Auch sie sieht aus wie eine Puppe. Sie tut alles für den Barbie-Look, doch besteht darauf, dass sie sich nie unter das Messer gelegt habe.

Tatsächlich sieht sie um einiges menschlicher aus, als ihre schrägen Kolleginnen im Puppen-Model-Business, doch die Hintergründe für ihren Puppenstyle sind verstörend. "Meine Eltern haben mich wie eine Prinzessin großgezogen und mich nie rausgelassen. Ich hatte nie Dates mit Jungs und hab nie so Erwachsenen-Sachen gemacht. Ich bin nicht für die reale Welt gemacht. Ich bin eine lebende Puppe", sagt sie gegenüber DailyMail.

Ihre Eltern entschieden, was sie tragen soll und bezahlten schon früh einen Personaltrainer für die Puppenfrau, die behauptet ausgebildete Balletttänzerin und Kinderpsychologin zu sein. "Schon als ich ein Kind war, haben meine Eltern mich wie eine Barbie gestylt", berichtet sie weiter. "Ich habe mir dieses Puppenimage nicht ausgesucht, das waren meine Eltern", sagt sie, ohne jedoch anzuklagen. Sie hält das für richtig. Immerhin kennt sie ihr Leben nicht anders.

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