Es ist zum schreien! Ann Sophie hat einen schweren Stand

Ann Sophie im ESC-Pech: Österreichische Presse nennt sie unhöflich und mürrisch

21.05.2015 > 00:00

© WENN.com

Schon ihr Sieg bei ESC-Vorentscheid wurde mit großem Stirnrunzeln hingenommen. Andreas Kümmert nahm die Wahl nicht an und gab Ann Sophie, die Zweitplatzierte weiter.

Die große Frage, die im Raum stand war: Für wen hätten die Zuschauer gestimmt, wenn Kümmert gar nicht erst dabei gewesen wäre?

Dementsprechend schwer ist es natürlich für die 24-jährige Hamburgerin. So ging es für sie mit einem Sieg, den ihr viele nicht so recht gönnen wollen nach Österreich.

Dass es unter solchen Bedingungen nicht immer ganz leicht ist, die beste Laune zu haben, wird ihr zum nächsten Verhängnis. Nach den ersten Treffen mit der österreichischen Presse hat sie schon den Ruf als Zicke weg. Die Tageszeitung "Heute" bezeichnete sie als "ganz schön zickig". Sie sei beim Händeschütteln sitzen geblieben und wollte auch für ein Foto nicht aufstehen, da ihre Füße in den Schuhen so wehtaten.

Auch oe24 ließ kein gutes Haar an ihr und sprach von "mieser Laune" und davon, dass die deutsche "ein bisschen mürrisch" sei.

Sogar in den Wettbüros sieht es für die deutsche Vertretung beim ESC finster aus. Sie rangiert derzeit im unteren Tabellen-Drittel. Aber sie kann sich insofern trösten, dass sie als deutsche mit einer schlechten Platzierung beim ESC nicht alleine ist. Abgesehen von dem Sieg von Lena Meyer Landrut 2010, ist die deutsche "Erfolgsgeschichte" beim ESC doch eher bescheiden.

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