Annie Lennox: "Rihanna sollte über Schläge sprechen"

Annie Lennox: "Rihanna sollte über Schläge sprechen"

07.03.2012 > 00:00

Annie Lennox forderte Rihanna jetzt auf, in der Öffentlichkeit über die Gewalt zu sprechen, die sie erlitten hat, um so anderen Mädchen Mut zu machen. Die "Umbrella"-Sängerin wurde 2009 von ihrem damaligen Freund Chris Brown verprügelt und Lennox ist davon überzeugt, dass Rihanna noch viel mehr über diesen Vorfall sprechen sollte. Die schottische Sängerin ist der Meinung, dass die jüngere Kollegin ein Gesicht für eine Kampagne gegen häusliche Gewalt sein könnte und ein "gewichtiger Faktor" im Kampf gegen den Missbrauch wäre, wie die Eurythmics-Frontfrau jetzt der britischen Zeitung "The Guardian" erklärte: "Hier ist ein junges Mädchen, das selbst häusliche Gewalt erlebt hat," erläuterte Lennox. "Rihanna könnte eine sehr glaubhafte Sprecherin für dieses Problem sein." Doch die Schottin möchte die junge Sängerin zu nichts überreden, wie sie weiter klarstellt. "Das ist allein ihre Entscheidung. Es wäre so unglaublich wichtig, wenn sie sich dafür entscheiden könnte, aber es ist persönliches Recht, es zu tun oder zu lassen. Wir haben alle unsere Schwierigkeiten und gehen alle auf unsere eigene Weise damit um", stellte Lennox fest. Die "Here Comes the Rain Again"-Interpretin setzt sich schon lange für die Menschenrechte ein, 2008 erhielt sie für ihr langjähriges humanitäres Engagement einen Sonderpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. © WENN

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