Anthony Hopkins fühlte sich als Verlierer

Anthony Hopkins fühlte sich als Verlierer

18.03.2013 > 00:00

Anthony Hopkins fühlte sich früher nicht wohl in seiner Haut - er fühlte sich nicht zugehörig und betrachtete sich als Verlierer. Der Schauspieler, der derzeit als Meisterregisseur Hitchcock in dem gleichnamigen Film im Kino zu sehen ist und darin den "Psycho"-Regisseur portraitiert, kann mit 75 Jahren auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Der "Frankfurter Rundschau" hat er nun verraten, dass er trotz seines Erfolgs nicht immer zufrieden mit seinem Leben war. "Früher hatte ich starke Depressionen und litt sehr unter Angstzuständen. Früher habe ich mich eigentlich immer als Außenseiter, oder sogar als Verlierer gefühlt", gesteht Hopkins und erklärt auf die Frage, weshalb das so war: "Das hatte weniger mit der Schauspielerei und mehr mit meinem Weltbild zu tun. Ich fühlte mich nie richtig dazugehörig." Dazu habe unter anderem auch sein Hass gegen die "Swinging Sixties" beigetragen, gesteht er und macht vor allem seine Frau dafür verantwortlich, dass es ihm inzwischen richtig gut geht. "Ich hatte eine sehr negative Sicht auf die Dinge. Aber auch davon hat mich meine Frau mit viel Liebe und Geduld kuriert", erinnert sich der Charakterdarsteller. "Ich bin mit der Zeit auch viel relaxter geworden. Früher war ich sehr ambitioniert. Vor allem meine Schauspielerkarriere nahm ich verbissen ernst. Da wollte ich immer die besten Rollen und habe sogar solche Rollen an mich gerissen, die schlecht waren, nur damit sie kein anderer bekam." © WENN

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