Baby Gammy ist vorerst abgesichert, doch was ist mit seiner Schwester?

Baby Gammy: Missbrauchsvorwürfe gegen leiblichen Vater

07.08.2014 > 00:00

© Getty Images

Die Geschichte um Leihmutter Pattharamon Chanbua und die von ihr ausgetragenen Zwillinge ist bekannt. Für ca. 37.000 Euro trug sie die Zwillinge eines australischen Paares aus. Das Mädchen war gesund, der Junge litt an einem Herzfehler und dem Downsyndrom. Die herzlosen Eltern ließen den Jungen bei ihr, weil sie kein behindertes Kind wollen.

Diese beispiellose Bösartigkeit ging um die Welt und nun gibt es noch weitere erschütternde Informationen über den Vater. Wie die australische Zeitung "The Australien" berichtet, sei er bereits wegen Kindesmissbrauchs vorbestraft. In den 90er Jahren wurde er zwei Mal wegen sexueller Belästigung von jungen Mädchen verurteilt. Das rief jetzt auch den Jugendschutz in Australien auf den Plan. "Er ist ein guter Mann. Menschen machen Fehler. Das heißt aber nicht, dass er für immer ein schlechter Mensch ist", behauptet die Frau des Sexualstraftäters.

Leihmutter Pattharamon Chanbua ist entsetzt, würde das Mädchen ebenso wie den kleinen Gammy gerne zu sich holen, was nach thailändischem Recht nicht unrealistisch ist, denn offiziell gilt sie als Mutter. Problematisch ist nur, dass sie wohl schon die Einwilligung für die Ausreise des Paares mit dem Kind gegeben hatte. Die genaue Rechtslage muss aber noch geklärt werden.

Immerhin sieh es momentan für den kleinen herzkranken Gammy etwas besser aus. Für ihn wurden mittlerweile über 140.000 Euro an Spenden gesammelt.

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