Barbie Breakout fügt sich selbst Schmerzen zu - aus Protest!

Barbie Breakout: Aus Protest Mund zugenäht

31.07.2013 > 00:00

© Facebook/BarbieBreakout

Tief durchatmen - denn was sich in Berlin gerade abspielt, hat nichts mit einer ihrer schillernden Shows zu tun. Es ist die pure Realität: Drag Queen Barbie Breakout sitzt in einem Kellerloch und sagt kein Wort - kann sie auch nicht - ihre Lippen sind versiegelt - im wahrsten Sinne des Wortes.

Blut tropft ihr von den Lippen. Der Grund: Sie hat sich live vor der Kamera mit Nadel und Faden den Mund zugenäht. Ja, es stimmt. Und mit diesem blutigen Protest möchte Timo, wie die Drag Queen eigentlich heißt, auf eine ganz bestimmte Sache hinweisen: das seit Juli 2013 in Kraft getretene Anti-Homosexuelle-Gesetz in Russland.

"Seit Juli gibt es ein neues Gesetz, das in Russland sogar das Sprechen über Homosexualität verbietet", sagt Barbie Breakout.

Die Situation spitzt sich zu - keine Frage! "Die Übergriffe gegen Schwule sind explosionsartig gestiegen. Jeden Tag gibt es neue Horrormeldungen. Denn es muss sich keiner der Täter davor fürchten, tatsächlich größere rechtliche Probleme zu bekomme", erklärt sie der Bild.

Mit ihrem schockierenden Video möchte sie die Regierung dazu bewegen, endlich zu handeln.

Auch andere Menschen haben bereits ihre Meinung und ihr Entsetzen geäußert. Neben Nacktprotesten zeigen auch Stars Flagge für Lesben uns Schwule in der russischen Hauptstadt.

Bleibt zu hoffen, dass sich jetzt endlich etwas tut.

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