R.I.P. B.B. King

B.B. King ist tot: Blues-Legende stirbt mit 89

15.05.2015 > 00:00

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Ohne Blues gäbe es keine Rockmusik. Das wird jedem E-Gitarrenschüler schon in den ersten Unterrichtsstunden eingetrichtert. Dementsprechend verabschiedete sich nun einer der Gründungsväter der heutigen Musik für immer.

Blues-Gitarrist Riley B. King aka. B.B. King ist im Alter von 89 Jahren in Las Vegas verstorben. Sein Anwalt bestätigte die traurige Nachricht. Der Tod des 14-fachen Grammy-Preisträgers kam allerdings nicht überraschend.

Erst kürzlich musste er ins Krankenhaus. Kurz darauf begab er sich in häusliche Hospizpflege. Diabetes und Bluthochdrock machten ihm in den letzten Wochen seines Lebens schwer zu schaffen.

Er wurde 1925 in Mississippi geboren und sang als Kind in verschiedenen Gospelchören. Erst mit 14 brachte er sich das Gitarrespielen selbst bei und entwickelte in den nächsten Jahren seinen unverkennbaren Stil. 1970 landete er mit "The Thrill Is Gone" seinen ersten internationalen Hit.

Es heißt er habe 15 Kinder von 15 verschiedenen Frauen. Er selbst sträubte sich allerdings da eine klare Aussage zu machen. "Ich glaube schon", sagte er dazu in einem Interview mit der "Zeit". "Das mit den Kindern behaupten die Frauen."

Neben Freunden und Familie bekunden auch zahlreiche prominente und vor allem Musiker ihre Trauer.

"Jeder könnte tausend Noten spielen und nie das ausdrücken, was du in einer einzigen gesagt hast", formuliert beispielsweise Lenny Kravitz gefühlvoll auf Twitter.

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