Bela Klentze für "Jeder wie er will"!

Bela Klentze und Anne Menden für "Jeder wie er will"!

28.01.2014 > 00:00

Das Outing von "Unter uns"-Schauspieler Lars Steinhöfel ist derzeit in aller Munde. Anlässlich seines Coming Outs hat hat "UFA SERIAL DRAMA" eine Aktion mit dem Titel "Jeder wie er will" ins Leben gerufen.

Schauspieler und Mitarbeiter von UFA SERIAL DRAMA, wie zum Beispiel auch GZSZ-Star Anne Menden und "Unter uns"-Schauspieler Bela Klentze, haben sich mit ihrer klaren Ansage "Ich bin nicht homo. Ich bin nicht hetero. Ich bin JEDER WIE ER WILL" ablichten lassen.

Auf der Facebook-Seite von "UFA SERIAL DRAMA" werden die Bilder veröffentlicht, die Beteiligten nutzen sie als Profilbilder und auch die Fans werden zum Mitmachen aufgerufen.

Der Geschäftsführer von "UFA SERIAL DRAMA", Rainer Wemcken, sagt: "Wir sind erst dann eine wirklich tolerante Gesellschaft, wenn das Bekenntnis eines Prominenten, homosexuell zu sein, keinen Nachrichtenwert mehr hat. Wir handeln erst dann wirklich offen und aufgeklärt, wenn das Coming Out eines Freundes oder einer Freundin nicht mehr als ein Schulterzucken hervorruft. Wir können erst dann von wirklicher Gleichberechtigung sprechen, wenn das Wort "Coming Out" aus unserem Wortschatz verschwunden ist. Darum geht es bei der Aktion "JEDER WIE ER WILL". Die sexuelle Orientierung eines Menschen sollte nicht wichtiger sein als seine Lieblingsfarbe oder sein Musikgeschmack."

Und Produzent Guido Reinhardt fügt hinzu: "Lars ist schwul und das ist auch... eigentlich egal. Er ist ein großartiger Schauspieler, der seit neun Jahren sehr überzeugend einen Heterosexuellen bei "Unter Uns" spielt, ein großer Frauenschwarm und ein unglaublich sympathischer Mensch, mit dem ich sehr gern arbeite. Es ist Lars' Privatsache, wen er liebt, und es spielt in meiner Beurteilung über ihn als Menschen keine Rolle. Ich kann mir vorstellen, dass es sehr belastend ist, als Person in der Öffentlichkeit zu stehen und ein Geheimnis zu haben. Sein Schritt nun offen über seine Homosexualität zu sprechen ist mutig aber es ist auch gleichzeitig traurig, dass es in unserer Gesellschaft noch immer diesen Mut braucht. Das ist auch der Grund, warum wir das Thema bei ,Alles was zählt' gerade so intensiv bespielen. Ob Schauspieler, Fußballer oder Sekretärin: Es sollte einfach egal sein, ob wir Männer oder Frauen lieben."

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