Ben Affleck hadert mit der Filmbranche

Ben Affleck hadert mit der Filmbranche

18.02.2013 > 00:00

Ben Affleck kämpfte lange mit dem Erfolgsdruck - seine Rolle als "Superman"-Darsteller George Reeves veränderte jedoch seine Lebenseinstellung. Der Regisseur und Schauspieler, der lange Zeit vorwiegend in romantischen Komödien mitspielte, erinnert sich für die britische Tageszeitung "The Sun" an seinen harten Kampf, mit sich selbst und der Filmbranche ins Reine zu kommen. "Ich wünschte, ich hätte mit 18 gewusst, dass ich mir selbst etwas vorlog, als es um Ambition ging", erklärt Affleck. "In Wahrheit wissen wir nie, wann es genug ist. (...) Es war so, als wenn ich in einem Hamsterrad war und je schneller ich mich bewegte, desto schneller wollten die Leute mich sehen", beschreibt Affleck die Zeit, als er mit Jennifer Lopez zusammen und verstärkt dem Mediendruck ausgesetzt war. Geholfen hat ihm seine Rolle als George Reeves im Film "Hollywoodland", der für seine Darstellung von "Superman" in den 50er Jahren bekannt wurde, jedoch später Selbstmord beging. "Diese Rolle blieb lange bei mir, denn er war ein echter Mensch und ich konnte mich mit ihm identifizieren. Die Medien haben darauf bestanden, ihn auf eine Weise zu präsentieren und er erkannte sich nicht wieder. Ich weiß, wie er sich gefühlt hat", bedauert Affleck und resümiert: "Es hat mir ein anderes Bild auf Hollywood gegeben. Es ist die Metropole der Ambition. So erfolgreich manche Leute auch sind, es ist niemals genug. Ich habe realisiert, dass Arbeit auch mal hintenan stehen muss." © WENN

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