Ben Affleck: Kein Problem mit Selbstkritik

Ben Affleck: Kein Problem mit Selbstkritik

29.11.2012 > 00:00

Ben Affleck hat keine Angst vorm Schneideraum - wenn seine Filme zu langweilig sind, wird die Schere angesetzt, versichert er. Der Ehemann von Jennifer Garner hat mit "Argo" sein zweites Regie-Projekt an den Start gebracht, das an den Erfolg, den er mit "The Town - Stadt ohne Gnade" hatte, anknüpfen könnte. Im Gespräch mit dem Branchenmagazin "The Hollywood Reporter" hat er nun gestanden, dass es ihm als Regisseur nicht schwer fällt, auch mal die eine oder andere Szene der Schere zum Opfer fallen zu lassen, wenn es sein muss. Dazu erklärt Affleck: "Ich habe so viele Situationen gehabt, in denen ich eine Szene sehen musste, die wirklich sehr lang war und ich bin dann zum Regisseur gegangen und habe gesagt: 'Mensch, ich spiele in diesem Film mit und sogar ich bin gelangweilt. Also werden sich sicher auch die Zuschauer langweilen!'", erinnert er sich an seine eigenen Momente als Schauspieler, in denen er andere Regisseure dazu animierte, Szenen zu kürzen. Selbst habe er es deshalb besser machen wollen, versichert er. Affleck plauderte im Gespräch mit der Publikation aber nicht nur über die Nachbearbeitung seines Films, sondern auch über die Dreharbeiten. Der Filmemacher, der während der Aufnahmen zu dem Streifen plötzlich bemerkte, dass er mit einem seiner Schauspieler, die in einer Nebenrolle zu sehen sein würden, falsch lag, musste sogar einen der Akteure entlassen, wie er verrät. Das sei ihm jedoch nicht leichtgefallen, versichert der Hollywoodstar. "Das ist das Allerschlimmste, weil ich als Schauspieler weiß, wie sich das anfühlt", gesteht er. "Ich war ein Kinderschauspieler und der Regisseur hat damit gedroht, mich zu feuern. Das hat mich traumatisiert. Ich war 13 Jahre alt. Und ich hatte die ganze Zeit diese Angst, gefeuert zu werden." Der Politthriller "Argo" läuft bereits in den deutschen Kinos. © WENN

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