Ben Affleck: Lieber Karriere-Mensch statt Familienvater?

Ben Affleck: Lieber Karriere-Mensch statt Familienvater?

14.09.2012 > 00:00

Ben Affleck ist hin- und hergerissen - wenn er bei seiner Familie ist, denkt er an die Arbeit, ist er bei der Arbeit, freut er sich auf Zuhause. Der Schauspieler und Regisseur, der mit seiner Ehefrau Jennifer Garner zwei Töchter und einen Sohn großzieht, ist seiner Angetrauten sehr dankbar, dass sie sich überwiegend um die gemeinsamen Kinder kümmert. Affleck könne sich indes nicht vorstellen, auf seine Arbeit als Schauspieler zu verzichten und gesteht im Gespräch mit dem Magazin "Details" zudem, dass er sogar beim Spielen mit seinen Kindern oft nicht ganz bei der Sache ist: "Wenn ich Zeit habe, dann versuche ich, diese mit meinen Kindern zu verbringen, aber gedanklich frage ich mich dabei immer: 'Wie leuchten wir die Szene morgen aus? Was ist die Haupt-Einstellung für die Szene?' Das wiederholt sich endlos in meinem Kopf. Ich wünschte ja, das wäre nur Disziplin oder die Tatsache, dass ich ein toller Künstler bin. Aber ich bin einfach nur ängstlich." Weiter gesteht er: "Ich möchte nicht nur Vater sein und zu Hause bleiben. Meine Arbeit ist mir sehr wichtig. Ich arbeite gerne. Meine Frau auch, aber mir ist es wichtig, dass meine Arbeit mir auch etwas bedeutet, wenn sie schon der Grund ist, aus dem ich nicht bei meiner Familie sein kann." Obwohl er gedanklich selbst beim Spielen mit seinen Kindern abgelenkt ist, entscheidet der Familienvater jedes Mal ganz genau, ob ein Projekt es Wert ist, dass er dafür nicht zu Hause sein kann. "Jedes Mal, wenn man denkt, dass man am Set seine Zeit verschwendet, ist der erste Gedanke: 'Ich könnte jetzt nach Hause gehen und mit meinen Kindern spielen.'" Sobald er dann zu Hause wäre, würde er jedoch die ganze Zeit nur an die Arbeit denken, erklärt er sein Dilemma. © WENN

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