Mit 26 fühlt er sich definitiv zu jung für eine Glatze

Benedikt Höwedes: "Ja, ich habe mich einer Haartransplantation unterzogen."

13.08.2014 > 00:00

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Bei Frauen sind Falten und Figurprobleme die großen Angstmacher im fortschreitenden Alter. Männer hingegen werden bei ihren Haaren empfindlich. Auch wenn sie meist nicht all zu viel damit anstellen, so sollen sie zumindest da sein.

Besonders wenn schon im jungen Alter die Haare ausgehen, ist das bitter. Es wird kaschiert, gekämmt und verdeckt. Als Fußballer ist das allerdings schwierig. Auf dem Platz kann weder eine Kopfbedeckung getragen werden, noch können die Haare in Form gehalten werden.

Da ist es kein Wunder, dass sich nach BVB Trainer Jürgen Klopp und dem englischen Kicker Wayne Rooney nun auch DFB-Star Benedikt Höwedes einer Haartransplantation unterzieht.

"Ja, ich habe mich einer Haartransplantation unterzogen. Warum auch nicht? Ich stehe dazu", erklärt er ohne falsche Scham der Bild. Tatsächlich seien es auch hämische Kommentare im Internet gewesen, die ihn dazu brachten, den Eingriff direkt nach der WM-Rückkehr in Angriff zu nehmen.

"Ich hatte sowieso vor, das machen zu lassen. Aber natürlich ist der Haaransatz bei Regen deutlich zu sehen und mir war anschließend klar: Okay, ich mach's direkt nach der Rückkehr", erklärt der Weltmeister.

"Für eine Glatze fühle ich mich noch zu jung. Das ist doch eine super Möglichkeit, für ein paar Jahre noch ein paar mehr Haare auf dem Kopf zu haben."

Die Männerwelt scheint mit diesem Eingriff ohnehin sehr entspannt umzugehen. Wayne Rooney zeigte seinen neuen Haaransatz seinerzeit direkt bei Twitter. TV-Makler Marcel Remus nahm direkt ein Kamerateam zu seiner Haartransplantation mit. Auch Millionär Robert Geiss redet offen darüber, dass er die Glatze mit ärztlicher Hilfe gerne noch etwas hinauszögert.

"Die acht bis zehn Tage mit Schwellungen taten schon ziemlich weh. Jetzt muss ich Geduld haben: Eine Haartransplantation ist halt keine Busen-OP", berichtet auch Benedikt Höwedes von seinen Maßnahmen gegen die wachsenden Geheimratsecken.

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