Bobbi Kristina im Interview mit Oprah Winfrey

Bobbi Kristina: Erstes Interview nach dem Tod ihrer Mutter

12.03.2012 > 00:00

© WENN.com

Millionen Fans haben ein Idol verloren, ein Mädchen seine geliebte Mutter. Einen Monat nach dem tragischen Tod von Whitney Houston (†48) gaben ihre Tochter Bobbi Kristina (19), ihre Schwägerin Patricia Houston und ihr Bruder Gary Houston das erste Interview bei Talk-Legende Oprah Winfrey (58).

Ihr gehe es den Umständen entsprechend gut, so die 19-jährige. "Ich fühle jeden Tag den Geist meiner Mutter und höre ihre Stimme. Sie ist immer bei mir", erzählte die Tochter von Whitney Houston und Bobby Brown. Besonders traurig sei sie, da sie mit dem Tod der Sängerin nicht nur ihre Mutter, sondern auch ihre Schwester, beste Freundin und engste Vertraute verloren habe.

Bobbi Kristina wirkte stark und lächelte in die Kamera, trotzdem hat sie den Tod ihrer geliebten Mutter noch längst nicht verkraftet. "Die Trauer kommt in Wellen. In einem Moment kann ich glücklich sein und lachen, aber dann kommt es über mich."

Den Tag vor Whitney Houstons Tod hat Bobbi Kristina mit ihrer Mutter verbracht. "Ich wollte sie abholen. Sie sagte, komm, leg dich neben mich. Sie blieb bei mir, die ganze Zeit. Ich habe in ihren Armen geschlafen, den ganzen Tag, die ganze Nacht."

Obwohl sie die negativen Seiten des Showbiz kennt, will Bobbi Kristina das "Vermächtnis" ihrer Mutter fortsetzen und eine Karriere als Tänzerin oder Schauspielerin starten. "Das ist viel Druck, aber meine Mutter hat mich darauf vorbereitet", sagte sie in dem Interview mit Oprah.

Zu den Schlagzeilen zum Tod ihrer Mutter sagte sie: "Die Leute wissen nicht, wer meine Mutter wirklich war. All das, was die Leute sagen, all das Negative, das ist Schrott". Auch, dass Bobbi Kristina nach dem Tod von Whitney Houston in einer Klinik wegen Drogenproblemen behandelt worden sein soll, dementiert sie. Nach dem Tod Houstons musste sie hingegen mit der Diagnose "Stress und Erschöpfung" ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Patricia Houston, Schwägerin und Managerin von Houston erzählte in dem Interview von dem Tag, an dem die Pop-Diva verstarb. Nachdem sie ein paar Besorgungen gemacht hatte, begab sich Pat Houston an jenem traurigen 11.02.2012 in das Beverly Hilton Hotel. "Plötzlich habe ich Schreie gehört", fuhr sie fort. "Ich wusste, da stimmt was nicht. Ich war wie gelähmt". "Trotzdem bin ich weitergegangen." Tränen liefen Pat Houston über das Gesicht. Im Hotelzimmer sah sie die Leiche von Whitney Houston auf dem Boden liegen, während Sanitäter letzte Wiederbelebungsversuche starteten. "Sie sah so friedlich aus", so Pat Houston. "Ich wusste, es war zu Ende. Ich konnte es nicht glauben", erzählte sie weiter. "Ich musste ruhig bleiben, Bobbi Kristina war auf demselben Flur. Es war so schwierig."

Whitney soll es aber laut Aussage ihrer Schwägerin und ihres Bruders wieder besser gegangen sein. Angeblich nahm sie in letzter Zeit keine Drogen mehr und es sollte nach ihrem gescheiterten Comeback wieder bergauf gehen.

Pat Houston hegt zudem keinen Groll gegen Ex-Mann Bobby Brown. Die Drogen spielten schon vor ihrer Ehe eine Rolle in Houstons Leben. Er sei auch, laut der Aussage von Gary Houston, zur Beerdigung der Pop-Diva eingeladen worden.

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