Der Sport hat Boris Beckers Hüfte ruiniert.

Boris Becker: OP-Geständnis! Dieses Körperteil ist nicht echt

04.10.2013 > 00:00

© Gareth Cattermole / Getty Images

In seinem neuen Buch zieht Boris Becker über seine Ex-Frauen her. Die waren ja alle gar nicht lieb zu ihm, meint "Bobbele". Sein eigener Körper übrigens auch nicht.

Der beschloss, dass ihm das ganze Tennis gar nicht gut tat und streikte. Besonders hart traf es Sprunggelenke und Hüfte von Boris Becker. Die Hüfte schmerzte den Wimbledon-Sieger extrem: "...das Theater mit der Hüfte, das aufgrund der jahrelangen Fehlbelastung entstanden ist. Ich hatte einen massiven Hüftschaden mit bestehender Degeneration. Die Schmerzen wurden unerträglich, und ich musste mir ein künstliches Hüftgelenk einsetzen lassen", heißt es in "Das Leben ist kein Spiel".

Schon 2009 hatte Boris Becker eine Operation an der Hüfte. In St. Gallen in der Schweiz legte er sich unters Messer. Das brachte nur kurzfristige Linderung, Boris Becker nahm viele Schmerzmittel.

Vor einer erneuten OP kam der Job. Bei einem Pokerturnier auf den Bahamas musste Boris Becker angeblich unbedingt dabei sein.

"Ich habe die Woche dort nur mit starken Schmerzmitteln überstanden. Dann von den Bahamas direkt in die Schulthess-Klinik in Zürich zum Einsetzen des künstlichen Hüftgelenks", zitiert die Bild einen Auszug aus Boris Beckers Buch.

Fünf Tage nach dem Eingriff im Januar 2010 musste Boris Becker wieder nach Hause. Denn Lilly Becker war hochschwanger und Boris Becker wollte unbedingt bei der Geburt dabei sein.

"So bin ich also am 1. Februar zurückgeflogen ohne Reha, ohne alles und gegen den ausdrücklichen Rat der Ärzte", schrieb Boris Becker und lässt damit raushängen, was für ein toller und tapferer Typ er ist. Familie geht schließlich über alles. Zumindest, bis die Beziehungen enden und wieder ein neues Buchprojekt ansteht.

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