Brad Pitt verteidigt Gewalt in seinem neuen Film

Brad Pitt verteidigt Gewalt in seinem neuen Film

23.05.2012 > 00:00

Brad Pitt verteidigt die Darstellung drastischer Gewalt in seinem neuen Film - die Welt sei schließlich auch brutal, erklärt er. Der "Inglourious Basterds"-Darsteller ist derzeit in Cannes anzutreffen, wo er im Rahmen der Filmfestspiele die Premiere seines neuen Films "Killing Them Softly" feierte. Dabei musste sich der Star jedoch den Fragen der anwesenden Journalisten stellen, die das hohe Maß an Gewalt kritisierten. "Gewalt ist in der Gangster-Welt etwas, das akzeptiert wird. Mord ist eine Möglichkeit", erklärt er sein neues Projekt und fügt hinzu, dass es ihm wohl schwerer gefallen wäre, einen Rassisten zu spielen. "Es wäre mir wesentlich schwerer gefallen, wenn ich einen Rassisten anstatt eines Gangsters gespielt hätte. Das wäre für mich viel verstörender gewesen, als einem Kerl ins Gesicht zu schießen", behauptet der Verlobte von Angelina Jolie. "Aber wir leben in einer sehr brutalen Welt", fügt er hinzu. "Ich bin mit dem Jagen aufgewachsen, was eine wirklich gewalttätige Sache ist." Gewalt, auch Gewalt gegenüber Tieren, stehe heutzutage an der Tagesordnung, erklärt der Hollywoodstar und Frauenschwarm und schlussfolgert: "Das ist die Welt, in der wir leben. Meiner Meinung nach ist es wirklich wichtig, Gewalt auch zu filmen." Ein deutscher Starttermin für Pitts neuen Film steht derzeit noch nicht fest. © WENN

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