Bradley Cooper: Die Oscars sind ihm egal

Bradley Cooper: Die Oscars sind ihm egal

04.03.2013 > 00:00

Bradley Cooper ist es egal, ob er jemals einen Oscar gewinnt oder nicht - der Tod seines Vaters hat solche Dinge in ein anderes Licht gerückt. Der "Silver Linings"-Schauspieler erzählt im Interview mit dem amerikanischen "GQ"-Magazin, dass der Tod seines Vaters seine Sicht auf das Leben stark verändert hat. "Für mich war es der Schritt von einer intellektuellen Erfahrung zu einer, die ich selbst gefühlt habe. Es hat mein Denken völlig neu vernetzt", erklärt Cooper, dessen Vater 2011 verstarb. "Der Tod wurde plötzlich real und sehr fassbar. Denn mein Vater - jemand, der 36 Jahre lang in meinem Leben war - war plötzlich weg. Ich habe ihn sterben sehen und ich stand an seinem Bett und habe ihn beobachtet, habe mit ihm geatmet und dann habe ich seinen letzten Atemzug gesehen und er war fort." Diese Erfahrung habe besonders seine Erwartungen an das Leben verändert. "Das war ein Wendepunkt und ich hatte das Privileg, ihn zu erleben. Es hat alles verändert. Nichts ist dasselbe seitdem." Auch die Oscar-Verleihung sei dabei nichtig geworden. "Ich wollte keinen Oscar gewinnen. Es hätte nichts verändert. Nichts. Die Dinge in meinem Leben, die unerfüllt sind, wären immer noch unerfüllt." © WENN

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