Schauspieler Bryan Cranston und Produzent Vince Gilligan

Breaking Bad: So wird das Finale!

09.01.2013 > 00:00

© Getty Images

Die Erwartungen der Fans an das Finale von "Breaking Bad" sind groß. Deshalb brauchen Produzent Vince Gilligan (45) und sein Autorenteam diesmal auch viel länger zum Schreiben dieser wichtigen Folge. "Wir können nicht jedem gefallen, wir können nicht jedem gefallen", sagt er nachts manchmal zu sich selbst, um schlafen zu können.

Als Produzent hat man oft schon zu Beginn einer Serie ein mögliches Ende im Kopf. So auch Gilligan. Doch in einem Interview mit "Vulture.com" sagt er, dass sich im Laufe der letzten Jahre die Charaktere ständig verändert haben und damit wandelt sich auch die Vorstellung vom Ende der Serie.

Beim Gespräch über das Serienende kommt ihm der Film "Casablanca" in den Sinn. "Niemand bekommt alles, was er will. Der Typ bekommt das Mädchen nicht. Aber er hat die Genugtuung zu wissen, dass sie ihn will. Und er nimmt sie nicht, weil er die Welt retten muss. Gibt es ein besseres Ende als das?", sagt Gillian zu "Vulture.com". Diese Art von Ende, von Zufriedenstellung will er für das Finale "Breaking Bad" auch. Wir dürfen also gespannt sein, welches Ende er für den krebskranken Chemielehrer Walter White (Bryan Cranston, 56) bereit hält.

Aber eines ist für Produzent Vince Gilligan auf jeden Fall sicher: Es wird keinen "Breaking Bad" Film geben und auch keine weitere Staffel. Die Serienschöpfer haben sie so angelegt, dass sie auch wirklich irgendwann endet. Irgendwann ist leider schon ziemlich bald. Ab Juli laufen die letzten acht Episoden in Amerika auf dem Sender AMC an. Und Gilligan ist schon sehr nervös, er weiß, dass das Finale polarisieren will: "Du möchtest nicht, dass zehn Prozent der Zuschauer es feiern, und es neunzig Prozent scheiße finden. Diese Zahlen sollen umgekehrt sein."

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