Dass Britney Spears lieber Playback als live singt, stößt bei ihren australischen Fans auf Unverständnis

Britney Spears: Stimme weg, Fans sauer

09.11.2009 > 00:00

© GettyImages

Weil Britney Spears nicht live singen will, hat die Sängerin auf ihrer "Circus"-Tour zahlreiche ihrer australischen Fans vergrault...

Wer Britney Spears kennt, der weiß: Britney singt selten live! Die Australier hielt das jedoch nicht davon ab, schon im Vorfeld von Brits "Circus"-Tour-Auftritten auf dem Kontinent zu motzen, dass sie Playback-Darbietungen nicht tolerieren würden. "Um das klar und deutlich auszudrücken: Live bedeutet nun mal live", äußerte sich eine Verbraucherschutzministerin gegenüber dem "Daily Telegraph". "Einen 'Mickey-Mouse-Auftritt' werden die Australier ihr nicht durchgehen lassen."

Und genauso kam es dann auch! Nachdem Britney bei ihrem Auftritt im australischen Perth die ersten drei Songs Playback über die Bühne gebracht hatte, reichte es den ersten Fans: Sie rümpften enttäuscht über die nicht vorhandene Live-Darbietung die Nasen und türmten! Hunderte sollen sich laut RadarOnline.com so weit vor Ende des Konzerts aus dem Staub gemacht und im Nachhinein kein gutes Haar an der Sängerin gelassen haben. "Wir sind wirklich große Fans von Britney, aber das war wirklich Mist", beschwerte sich ein Besucher bei Lokalreportern. "Sie hat uns hängen lassen", hieß es von einem anderen, den vor allem die hohen Konzertpreise von umgerechnet mindestens 120 Euro pro Ticket schmerzten. "Entweder sie singt vernünftig oder ich will mein Geld zurück. Das Ganze hat mich das Gehalt einer halben Woche gekostet. Es war die totale Verschwendung!"

Vorwürfe, die Tour-Promoter Steve Dixon nicht verstehen kann. In einem Statement erklärte er: "Das ist ein Pop-Spektakel. Man kommt wegen der Show. Wegen des Erlebnisses. Es gibt eine Menge zu sehen, etwas, das dir nirgendwo sonst in der Welt geboten wird. Britney Spears ist eine Entertainerin und deshalb kommen die Leute." Mitunter mag das stimmen. Zumindest, wenn man tatsächlich etwas zu sehen bekommen hätte! Doch: "Es gab keine großen Bildschirme, die die Show übertragen haben", klagte ein Besucher. "Wenn du also Britney nicht direkt gesehen hast, hättest du sie auch für ein Double halten können..."

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