Bryan Cranston wollte seine Exfreundin umbringen.

Bryan Cranston: Der "Breaking Bad"-Star hatte Mordfantasien

18.07.2013 > 00:00

© Steve Granitz / Getty Images

Bryan Cranston, der Star aus "Breaking Bad" und "Malcolm mittendrin", enthüllte im Interview mit GQ, dass er Fantasien darüber hatte, seine Exfreundin zu töten. Die musste er wieder abrufen, um die Rolle als Bösewicht in "Breaking Bad" überzeugend spielen zu können.

"Ich habe begonnen, mir vorzustellen, wie sich sie umbringe", gab Bryan Cranston zu. Seine Exfreundin war offenbar auch nicht die beste Wahl. Sie war drogenabhängig und stalkte den Schauspieler. Die Exfreundin redete ihm Merkwürdiges auf seinen Anrufbeantworter, drohte, ihn zu töten und ihm seine männlichen Teile abzuschneiden. Als Bryan Cranston die Stadt verließ, um in Los Angels für die Serie "Loving" vor der Kamera zu stehen, folgte sie ihm.

Eines Tages stand die Frau vor der Tür des Schauspielers und hämmerte an die Tür. Da gingen mit Bryan Cranston die Gedanken durch. Er hatte genug davon, von ihr terrorisiert zu werden und stellte sich vor, sie umzubringen: "Es war so klar. Meine Wohnung hatte auf der einen Seite eine Wand aus Ziegeln und ich stellte mir vor, die Tür zu öffnen, sie an den Haaren zu packen und hineinzuzerren."

Was folgt, ist eine detaillierte Beschreibung des Mordes, den Bryan Cranston sich ausgedacht hatte. Mörder in Gedanken - plötzlich hatte Bryan Cranston vor sich selbst Angst und rief die Polizei. "Ich war kurzzeitig geisteskrank - dazu fähig, ihr und mir großen Schaden zuzufügen."

Passiert am Ende weder der Exfreundin noch Bryan Cranston etwas. Aber immerhin etwas Gutes hatte diese Episode in seinem Leben, denn sie half ihm, mit seiner Verkörperung des "Walter White" in "Breaking Bad" zum Publikumsliebling zu werden und drei Emmis zu erhalten.

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