Bryce Dallas Howard spricht züber ihre postnatale Depression.

Bryce Dallas Howard spricht über postnatale Depression

18.04.2013 > 00:00

© Getty Images

Sie ist wieder zurück!

"The Help"-Schauspielerin Bryce Dallas Howard (32) ist nach anderthalbjähriger Pause wieder zurück auf dem roten Teppich.

Zuletzt nahm sie im November 2011 an einer Filmpremiere teil. Damals war sie bereits hochschwanger, brachte zwei Monate später ihr zweites Kind, Töchterchen Beatrice, zur Welt.

Die Premiere der Kurzfilmserie "Call Me Crazy: A Five Film" veranlasste die 32-Jährige nun zu ihrem Comeback.

Sie selbst steuerte zur Filmreihe, bei der hochkarätige Frauen Regie führten und die von Jennifer Aniston produziert wurde, einen Film bei.

"Es war eine phänomenale Erfahrung", beschrieb sie den Film "Lucy", in dem "The Help"-Kollegin Octavia Spencer und Brittany Snow mitspielen.

Im Kurzfilm geht es um eine Jura-Studentin, die mit der Diagnose Schizophrenie zurechtkommen muss. Alle fünf Filme befassen sich mit einer Geisteskrankheit.

"Das ist etwas, das ich traurigerweise nach der Geburt meines ersten Kindes auch erfahren musste. Die Depression blieb 18 Monate lang unbehandelt, weil ich mich geschämt und gefürchtet habe. Ich habe nicht gewusst, was es bedeutete und was mit mir geschah. Die Möglichkeit zu erhalten, eine Geschichte über eine Geisteskrankheit zu erzählen und darüber, wie sie einen beeinflusst, bedeutete mir wirklich sehr viel", erklärte Bryce Dallas Howard auf der Premiere.

Die schwere postnatale Depression überkam die Tochter von Regisseur Ron Howard nach der Geburt ihres Sohnes Theodore im Februar 2007.

Ihre Erfahrung nach der Geburt von Beatrice sei zum Glück nicht so traumatisch gewesen. "Durch die Erfahrung, die ich nach der Geburt meines Sohnes hatte, war ich darauf vorbereitet. Meine Familie war ständig um mich, meine Freunde auch. Experten halfen mir durch diese Zeit und ich bin wirklich sehr dankbar für alles. Anders hätte ich es nicht geschafft. Man kann Kinder nicht alleine erziehen, man kann nicht alleine gesund werden - man braucht wirklich eine Gemeinschaft", berichtete die Schauspielerin.

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