Burger King macht eine 180 Grad Wende und arbeitet wieder mit Skandalfranchisenehmer Kolobov

Burger King kehrt zu Skandal-Franchisenehmer zurück

04.05.2015 > 00:00

© RTL/Presse

Nachdem das "Team Wallraff" schwerwiegende Hygienemängel in diversen Burger King-Fillialen feststellte, wollte der Konzern mit dem Franchisenehmer Yi-Ko eigentlich nichts mehr zu tun haben. In einem Entschuldigungsvideo von Burger-King-Chef Andreas Bor persönlich wurde der Anschein erweckt, dass die Zusammenarbeit mit Yi-Ko beendet wäre. Der Fastfood-Riese musste schließlich zusehen, wie der extreme Imageschaden zu begrenzen ist.

Es folgte ein monatelanger Streit zwischen Burger King, Alexander Kolobov und dessen Partner Ergün Yildiz (Yi-Ko).

Besonders mit Koblov habe man sich allerdings wieder angenähert. "Die Gespräche über die künftige Zusammenarbeit laufen noch", sagte ein Sprecher von Burger King.

Gegenüber der "Welt" ist nun wohl wieder alles in Ordnung: "Seit dem Wechsel in der Eigentümerstruktur laufen die Geschäfte reibungslos. Die neue Geschäftsführung achtet darauf, dass die Mitarbeiter nach Tarif entlohnt und die Verträge eingehalten werden."

Vor allem aus PR-Technischer Hinsicht ist dieser plötzliche Sinneswechsel unerklärlich. Eine These in der Branche ist, dass Burger King einfach keine neuen Franchisenehmer findet und mit Kolobov vorlieb.

Fragt sich nun, was die enttäuschten Kunden davon halten...

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