Wäre er doch bloß bei dem Eiseimer geblieben...

Cameron Lancaster ist der erste Todesfall bei der Ice-Bucket-Challenge

26.08.2014 > 00:00

© Facebook / Cameron Lancaster

Eigentlich soll die ALS-Ice-Bucket-Challenge helfen leben zu retten. Doch nun ist es vermutlich durch den Trend zu einem Todesfall gekommen.

Wie schon bei dem dramatischen Ice-Bucket-Unfall an der amerikanischen Campelsville Universität, ging es wohl auch hier um eine Challenge die mehr zeigte, als nur eine Person, die sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf kippt.

Der Schotte Cameron Lancaster (18) kam dabei ums Leben, sich wie viele andere auch in einen See gestürzt zu haben. Im Zuge des Web-Hypes sind viele Jugendliche von einem Felsen in den gefluteten Tagebau "Prestonhill Quarry" gesprungen. Klippenspringen statt Eiseimer.

Für Cameron endete dieser Sprung tödlich. Er ertrank.

Die Polizei untersucht derzeit die genaueren Umstände seines Todes. Anwohner berichten, dass der Sprung in den Quarry immer mehr zum Teil der Ice-Bucket-Challenge wurde. Doch schon vor 30-Jahren endete einer der bis zu 25 Meter tiefen Sprünge tödlich.

Die trauernde Familie veröffentlichte folgendes Statement:

"Cameron starb in einem tragischen Unfall. Sein Tod ist ein großer Verlust. Während seines kurzen Lebens hat er viele Menschen mit seiner Freundlichkeit und seinem großzügigen Geist berührt. Seine Familie und seine Freunde werden ihn sehr vermissen. Der Familie fällt es schwer mit dem plötzlichen Verlust klarzukommen, deshalb bitten wir darum, unsere Privatsphäre in dieser traurigen Zeit zu respektieren."

Tragischerweise ist Corey Griffin, einer der Gründer der ALS-Ice-Bucket-Challenge, ebenfalls bei einem Sprung von einem Felsen ums Leben gekommen, als er den Erfolg der Charity Aktion feiern wollte.

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