Catherine Zeta-Jones spricht über bipolare Störung

Catherine Zeta-Jones spricht über bipolare Störung

14.11.2012 > 00:00

Catherine Zeta-Jones äußert sich zu ihrer bipolaren Krankheit und wie sie damit umgeht - besonders das Internet meidet die Schauspielerin, um sich selbst zu schützen. Die Waliserin wurde letztes Jahr mit einer bipolaren Störung diagnostiziert und musste sogar spontan für fünf Tage in einer Klinik therapiert werden. Gegenüber dem Magazin "InStyle" öffnet sich die Ehefrau von Michael Douglas jetzt. "Es ist nicht einfach. Ich bin nicht die Art von Mensch, die ihre persönlichen Probleme von den Dächern ruft", äußert sich Zeta-Jones über die unfreiwillige mediale Öffentlichkeit, die ihre Krankheit bekam. "Aber jetzt, wo meine bipolare Störung öffentlich gemacht wurde, werden Mitleidende hoffentlich auch erfahren, dass die Krankheit kontrollierbar ist." Weiterhin hofft die Schauspielerin, dass sie die Vorurteile über die Krankheit abbauen kann, die viele Betroffene davon abhalten, sich therapieren zu lassen, da sie Angst haben, von der Gesellschaft verurteilt zu werden. "Ich hoffe, ich kann den schlechten Ruf, der der Krankheit anhängt, abschaffen, so dass diejenigen, die die Störung nicht unter Kontrolle haben, sich umgehend nach Hilfe umsehen, um sich behandeln zu lassen." Während Hobbys und viel Sport gegen die Krankheit helfen würden, vermeidet Zeta-Jones auch das Internet, um den gehässigen Kommentaren aus dem Weg zu gehen: "Das intelligenteste, was ich gemacht habe, war, nicht mehr Online zu gehen. Ich gehöre zu den Leuten, die immer nach dem Negativen suchen. Michael versteht es nicht, aber so bin ich einfach. Und mit der bipolaren Störung ist das Gift", erklärt die Oscar-Gewinnerin. "Ich habe einfach von heute auf morgen aufgehört und es ist so befreiend." © WENN

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