Wird er jetzt hinter Gitter wandern?

Chloe Goins: Bill Cosby-Opfer aus Playboy-Mansion könnte ihn hinter Gitter bringen

16.12.2014 > 00:00

© Getty Images

Viele der Frauen, die Bill Cosby der Vergewaltigung anschuldigen, beziehen sich auf Vorkommnisse, die weit in der Vergangenheit liegen und dementsprechend vor dem Gesetz verjährt sind.

Nun kommt eine hervor, die Cosby tatsächlich noch hinter Gitter bringen könnte. Die 24-jährige Chloe Goins beschuldigt den amerikanischen Komiker, sie unter Drogen gesetzt zu haben. Das Nächste, woran sie sich erinnerte, war, dass sie nackt war und er bei ihr.

Immer wieder habe Cosby in der Playboy-Mansion von Hugh Hefner zugeschlagen. 1974 habe er sich sogar an der damals 15-Jährigen Judy Huth vergangen.

Chloe Goins berichtet heute, dass sie 18 war, als sie auf den angeblichen Serienvergewaltiger traf. Hugh Hefner selbst stellt ihr Bill Cosby als guten Freun vor, der nicht lange zögerte und dem Teenager, der eigentlich noch gar nicht trinken durfte, einen Longdrink brachte.

"Der Drink war ziemlich stark, aber er schmeckte nicht irgendwie verdächtig", erinnert sie sich. Ihr wurde immer schwindeliger, bis irgendwann Hugh Hefner ihren Zustand bemerkte und ihr anbot, sich in eines der Schlafzimmer zu legen.

Das Nächste, woran sie sich erinnerte war, dass sie nackt auf dem Bett lag, während ihr Bill Cosby mit runtergelassener Hose die Zehen leckte und dabei masturbierte. "Ich glaube er hat mir in den Zeh gebissen und davon bin ich aufgewacht. Ich danke Gott dafür", erzählt sie weiter in der Dailymail.

"Er sprang auf, zog seine Hosen hoch und verschwand. Er hat gesehen, dass ich alarmiert war." Es scheint, dass sie etwas mehr Glück hatte, als die über 20 anderen Frauen, die ihn bereits der Vergewaltigung anschuldigen. "Ich sagte meiner Freundin mit der ich auf der Party war, dass ich nicht glaubte vergewaltigt worden zu sein, aber zumindest begrabscht und belästigt."

Da der Vorfall nur sechs Jahre her ist, könnte Chloe Goins die Erste sein, die Cosby rechtlich gefährlich werden könnte. Alle anderen Fälle sind vor dem Gericht leider schon längst verjährt. Dennoch sind es diese Fälle, die Mädchen wie Chloe offenbar den Mut und den Antrieb gaben, von ihren Erfahrungen zu sprechen.

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