Christina Aguilera: "Brauche keinen Vater"

Christina Aguilera: “Brauche keinen Vater”

14.05.2010 > 00:00

Christina Aguilera hat aufgegeben, eine Beziehung zu ihrem Vater aufzubauen, denn sie sieht keinen Grund, warum er in ihrem Leben sein sollte. Noch letztes Jahr (09) kam es zur Versöhnung von Vater und Tochter, doch die Sängerin bemerkte schnell, dass die schlechten Kindheitserinnerungen es ihr unmöglich machen, den ehemaligen US-Soldaten in ihrem Leben zu akzeptieren. Jetzt erzählte sie der US-Zeitschrift "Latina": "Eine Beziehung ist so gut wie nicht vorhanden. Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem ich einfach keinen Grund dafür sehe. Vergebung ist immer möglich und ich vergebe aber du wirst erwachsen und triffst Entscheidungen für deine Familie." Im Rahmen einer Fernseh-Dokumentation im letzten Jahr (09) sprach die Sängerin bereits über ihre Kindheit. Aguilera zum US-TV-Sender "E!": "Ich habe viele unschöne Sachen mit ansehen müssen. In meiner Kindheit fühlte ich mich nicht sicher. Sich machtlos zu fühlen, ist das schlimmste Gefühl auf der Welt. Singen wurde zu meinem Ventil. Aus dem Schmerz, den ich zu Hause erlebt habe, resultiert die Liebe zu meiner Musik." Und auch ihre Mutter Shelly kam zu Wort und berichtete über die Ausmaße der Gewalt. Einmal fand sie ihre damals vierjährige Tochter mit blutverschmiertem Kinn vor: "Ich nahm sie auf dem Arm und fragte, was passiert sei. Sie sagte ,Daddy wollte sich hinlegen und ich war ihm zu laut.'" © WENN

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