Chuck Norris will keine Schwulen bei den Pfadfindern

Chuck Norris will keine Schwulen bei den Pfadfindern

27.06.2012 > 00:00

Chuck Norris kritisiert die Kampagne von Schwulenrechtlern er will, dass homosexuelle Mitglieder weiter von den US-Pfadfindern ausgeschlossen werden dürfen. Die Prügelfilm-Ikone stellt sich jetzt Antidiskriminierungskämpfern entgegen und bezieht in der Frage, ob Homosexuelle künftig bei den Pfadfindern zugelassen werden sollten, ganz klar Stellung: er hält nichts davon, die Regeln zu lockern und wirft die Frage auf, warum eine "hundert Jahre alte Politik" zu ändern sei. Weiter schreibt Norris in einem Beitrag auf der Schießsport-Internetseite "Ammoland.com", die Pfadfinder sollten "dem Kern ihrer Werte" treu bleiben, schließlich "verkörperten sie das Beste Amerikas". Sie gehörten genauso zur amerikanischen Kultur "wie Hot Dogs, Baseball und Großmutters Apfelkuchen". Dem Chef der amerikanischen Pfadfinder-Organisation, James Turley, der kürzlich Änderungen der diskriminierenden Regeln ankündigte, warf Norris vor, sich damit beim als schwulenfreundlich geltenden US-Präsidenten Barack Obama einschmeicheln zu wollen. Für möglich hält der konservative Schauspieler, bekannt als überzeugter Republikaner, auch, dass Washington Turley bereits beeinflusst hat: "Hat das Weiße Haus ihn mit Gefälligkeiten dazu angestachelt", fragt er sich. © WENN

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