Sixt bedankt sich bei Claus Weselsky für den Bahnstreik.

Claus Weselsky wird Mitarbeiter des Monats

06.11.2014 > 00:00

© Sixt - rent a a car

Der Bahnstreik hat Deutschland fest im Griff. Während Pendler und Reisende fluchen, freuen sich die Autoverleih-Firmen. Eine davon hat sich den GDL-Chef Claus Weselsky vorgenommen und bedankt sich mit einer großen Werbe-Kampagne bei ihm für den gestiegenen Umsatz.

Sixt ließ ihm eine besondere Ehre zuteilwerden: "Unser Mitarbeiter des Monats", steht auf der Werbung, die die Süddeutsche Zeitung heute abdruckte. Darauf ist Gewerkschaftsführer Claus Weselsky mit einem selbstzufriedenen Gesichtsausdruck auf einer Doppelseite zu sehen.

Damit wirbt Sixt für deren "Mietwagen an allen Bahnhöfen". Es ist nicht das erste Mal, dass Sixt den Bahnstreik für sich nutzt. Die Firma hatte sich bereits bei den Lokführer mit einer SMS-Abkürzung bedankt: "HDGDL, GDL", also "Hab dich ganz doll lieb, GDL".

Der Streik lohnt sich für die Autovermietung. Doch auch sie kommt teilweise an ihre Grenzen und empfiehlt per Twitter: "Liebe Kunden, beteiligt euch gerne an der #twitfahrzentrale. Gerade, wenn es Engpässe an einer Station gibt. #Sixtfahrzentrale".

Die Werbekampagne kommt also gut an und trifft den Nerv der Bevölkerung. Der "Mitarbeiter des Monats" wird auf den sozialen Netzwerken fleißig geteilt.

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