Cliff Richard genervt vom Urheberrecht

Cliff Richard genervt vom Urheberrecht

17.10.2011 > 00:00

Cliff Richard hat gemischte Gefühle, wenn er an die Änderung eines EU-Gesetzes zum Urheberrecht denkt - denn Songschreiber sollten ihr Leben lang die Rechte an ihren Songs besitzen. Der 71-jährige Sänger gehörte zu den aktivsten Unterstütztern einer Gesetzesänderung, die letzten Monat von der Europäischen Union abgesegnet wurde. Demnach verfällt das Urheberrecht nicht schon nach 50 Jahren, sondern erst nach 70 Jahren. Richards hatten finanzielle Einbußen gedroht, denn viele seiner Songs wären nach der 50-Jahre-Regelung demnächst frei verfügbar gewesen. Trotzdem versteht er nicht, wieso man Songschreibern die noch leben das Urheberrecht wegnehmen kann. Im britischen Frühstücksfernsehen sagte Richards am Morgen: "Ich weiß auch nicht, wie ich das finden soll. Man muss ja dankbar sein, dass sie das auf 70 Jahre angehoben haben, aber.... Wie denken die baue ich mein Haus? Ich muss dafür arbeiten. Da macht man eine Platte und dann nimmt jemand sie weg noch bevor man tot ist. Ich bin vielleicht nicht der ideale Gesprächspartner dafür, weil ich immer noch eine Karriere habe. Aber ich verstehe nicht, wie man einem etwas wegnehmen kann, obwohl es einem doch gehört." © WENN

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