Im Michael-Jackson-Prozess sagte jetzt die Krankenschwester aus

Conrad Murray: Das Urteil ist gesprochen

30.11.2011 > 00:00

© Getty Images

Schon Anfang November wurde Conrad Murray, der Leibarzt von Michael Jacksons († 50), der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden.

Michael Jackson war am 25. Juni 2009 an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol gestorben. Am 29. November 2011 verkündete der Richter nun das Strafmaß zum vorangegangenen Urteil. Er erklärte, dass Murray keinerlei Reue zeigte und seine Pflichten als Arzt ständig verletzt habe er habe gelogen und betrogen.

Conrad Murray versuchte vergebens sich selbst zu retten und bettelte beim Richter um Gnade. Doch das half alles nichts.

Der ehemalige Leibarzt bekommt die Höchststrafe für fahrlässige Tötung: Vier Jahre Haft.

"Er hat sich das Propofol durch Lügen beschafft, hat nicht Buch darüber geführt und hat zugelassen, dass sich sein persönliches Leben in seine professionelle Verantwortung mischt", sagte der Richter.

Es steht bisher noch nicht fest, wie hoch die Entschädigungszahlung für Jacksons Kinder ausfallen wird. Die Summe wird auf 100 Millionen Dollar geschätzt.

Dieses Geld müsste Conrad Murray bezahlen, da Michael Jacksons Familie hohe Einbußen nach dem Tod des Popstars hatte.

Es handelt sich bei der Summe um die möglichen Einnahmen, die durch Jacksons Tour eingenommen worden wären.

Die Prozesstage:

Prozessbeginn

Bodyguard sollte Spuren verwischen.

Murray bestellte 15 Liter Propofol.

Murray hat der Notärztin wichtige Infos nicht weiter gegeben.

Murrays Freundin sagt aus.

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