Mit einem Eimer Eiswasser veränderte er die Welt vieler ALS-Kranker

Corey Griffin: Ice-Bucket-Challenge Erfinder ertrinkt

20.08.2014 > 00:00

© facebook / Corey Griffin

Fast jeder Prominente macht derzeit die ALS Ice-Bucket-Challenge mit. Sie übergießen sich mit Eiswasser und machen damit auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose aufmerksam.

Seitdem der Trend ins Rollen kam, haben sich die Spendengelder für die ALS-Foundation vervielfacht.

Ein Grund zum Feiern für Corey Griffin, der mit anderen Freunden diese Idee ins Leben rief, nachdem sein enger Freund Pete Frates daran erkrankte.

Noch am Wochenende organisierte er ein Wohltätigkeitsdinner in Massachusetts und soll alleine in den letzten Wochen 100.000 Dollar an Spendengeldern für die ALS-Foundation eingenommen haben.

Noch ein Grund zum Feiern. Auf der Insel Nantucket sprang er von einem Gebäude aus ins Wasser. Offenbar ein lokaler Trend, den viele Jugendliche bisher unbeschadet überstanden haben.

Doch als Corey Griffin um 2 Uhr nachts in die Fluten sprang sollte er nie wieder auftauchen. Erst am nächsten Tag fanden ihn Rettungsschwimmer auf dem Grund des Hafenbeckens wie die Zeitung "Boston Globe" berichtet.

Auch wenn es sein Leben zu kurz war, so sei es doch erfüllt gewesen. Menschen zu helfen war sein großes Ziel und das hat er erreicht. "Er war der glücklichste Mensch der Welt", sagt sein Vater.

Lieblinge der Redaktion