Cory Monteith: Seine letzte Rolle war ein Junkie

Cory Monteith‘ letzte Rolle: Als Junkie in „McCanick“

16.07.2013 > 00:00

© Getty Images

Die meisten kannten Cory Monteith (†31) aus der erfolgreichen TV-Serie "Glee". Darin spielte Cory, der vor drei Tagen tot aufgefunden wurde, den Mädchenschwarm einer High-School. Sein letztes, schauspielerisches Vermächtnis zeigt den Darsteller allerdings von einer ganz anderen Seite.

Monteith' finales Projekt war das Action-Drama "McCanick". Die Produktion unter der Regie von Josh Woller behandelt die Jagd eines Polizistenduos nach dem kriminellen, drogenabhängigen Stricher Simon Weeks. Und eben diese Rolle des gesetzlosen Junkies übernahm der kürzlich verstorbene Cory Monteith. Dabei soll es dem Schauspieler ein großes Anliegen gewesen sein, diese schwierige Figur zu verkörpern und zwar aus persönlichem Interesse. Cory selbst war lange drogenabhängig, checkte kurz vor seinem plötzlichen Ableben erneut in eine Entzugsklinik ein. Und genau diese Erfahrungen wollte das junge Ausnahmetalent in seiner Darbietung verarbeiten. "Er meinte: ,Ich kann diesen Charakter spielen, ich kenne diesen Charakter, ich war dieser Charakter, ich habe das gelebt'", schildert Regisseur Woller Corys Verlangen nach der Rolle gegenüber E! Online.

Vermutlich wird es schwer, auszumachen, wie viel Schauspieler und wie viel des echten Cory Monteith' in seinem letzten Film auf der Leinwand zu sehen sein wird. Tröstlich ist aber, dass der Künstler sich mit dieser Rolle noch einen großen Wunsch erfüllen konnte.

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