Kein Herz für Pandabären. Er spielte nicht unbedingt vor seinem Zielpublikum

Cro: Pfiffe und Buh-Rufe bei Rock am Ring

10.06.2014 > 00:00

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So haben sie sich das sicher nicht gedacht. Pop-Rapper Cro sollte das Highlight als Überraschungsgast beim letzten Rock am Ring am Nürburgring sein. Stattdessen zog er die Wut der Metalfans auf sich.

Am Donnerstag sind die meisten Rock am Ring-Gäste angereist. Müde von der teilweise langen Anreise, hielten vor allem die Metal-Fans lange durch, um den ersten Headliner des Festivals Iron Maiden zu sehen.

Die Kult-Metal-Band rockte von 21 bis 23 Uhr. Dann kam die Ansage: Es kommt noch ein Überraschungsact. Klar, das wollte jeder sehen. Also warteten die Rockfans nach einem langen Tag noch eine weitere Stunde vor der Seat Centerstage.

Dann das Intro: AC/DC mit Thunderstruck. Ein Kultsong auch für die Maiden-Fans. Doch das war nur das Intro für Indie-Rapper Cro.

Eine herbe Enttäuschung für die Hardrockfans, die nach einem langen Tag noch eine ganze Stunde auf einen Act warteten, der so gar nicht zum vorangegangen Programm passte. Es wurde gepfiffen und es gab laute Buhrufe.

So erfolgreich Cro auch ist, so ungünstig war das Timing seiner großen Rock am Ring-Show. Allerdings steht er damit nicht alleine. Als in einer Moderation erwähnt wurde, dass Rapper Casper auf dem Gelände sei, waren die Rocker ebenfalls gnadenlos und buhten die Moderatorin schon deswegen aus. Schon Bushido musste feststellen, dass Rap am Ring nicht so gerne gesehen ist. Im Jahr 2006 wurde er bei seinem Auftritt mit Eiern beworfen.

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