Daniel Craig verteidigt Product Placement

Daniel Craig verteidigt Product Placement

05.10.2012 > 00:00

Daniel Craig findet es nicht verwerflich, wenn Firmen gegen Geld ihre Produkte in Filmen platzieren dürfen - irgendwie müsse der Streifen ja schließlich finanziert werden. Der "James Bond"-Darsteller sieht kein Problem darin, dass seine Filmfigur "007" nun nicht mehr ausschließlich geschüttelten Martini trinkt, sondern auch mal ein Heineken-Bier hinter die Binde kippen darf. Im Interview mit dem Magazin "Vainty Fair" erklärt Craig: "Ein Film wie unserer kostet in der Produktion ungefähr 118 Millionen US-Dollar, das liegt in der Natur eines so großen Streifens. Und dann kommen nochmal rund 200 Millionen Dollar für die Werbekosten hinzu, und die müssen ja irgendwo herkommen." Da sei es das Einfachste, diese Summe mit Produktplatzierungen im Film zu finanzieren, findet der Schauspieler. "Produkt Placement ist nunmal nötig, egal ob man es gut findet oder verabscheut. Heineken gab uns Geld, damit im Film Heineken-Bier in einer Barszene zu sehen ist. Ohne das hätte der Film nicht verkauft werden können", bleibt Craig realistisch. Außerdem sei "James Bond" nicht gerade wählerisch, wenn es um Alkohol geht, versichert er und fügt hinzu: "Er mag alle Drinks, egal ob Bier oder Champagner. Und es kommt alles im Film vor!" © WENN

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