Daniel Day-Lewis legt Rolle erst nach Drehschluss ab

Daniel Day-Lewis legt Rolle erst nach Drehschluss ab

28.09.2012 > 00:00

Daniel Day-Lewis führte sich wie der amerikanische Präsident auf - am Set zu "Lincoln" blieb er immer in seiner Rolle. Der "There Will Be Blood"-Darsteller, der dafür bekannt ist, dass er für seine Filmrollen bis an seine Grenzen geht, hat auch in den Drehpausen während seines neuen Films "Lincoln" seine Rolle des amerikanischen Präsidenten "Abraham Lincoln" nicht abgelegt. Sein Co-Darsteller Joseph Gordon-Levitt verriet jetzt in einem Interview: "Er sprach am Set immer mit dieser Stimme. Er hatte sich ein Jahr darauf vorbereitet, die Stimme so klingen zu lassen, wie er es sich vorstellte. Ich habe nie seine echte Stimme gehört und ich habe ihn auch nicht Daniel genannt, bis zum letzten Tag. Da erlebte ich schließlich, wie er die Rolle abgelegt hat." Doch der 31-Jährige war nicht der einzige, dem Day-Lewis während der Dreharbeiten wie der amerikanische Präsident persönlich begegnete, auch Regisseur Steven Spielberg behandelte den Schauspieler so. "Steven Spielberg sagte zum Beispiel 'Können sie einen Schritt nach links treten, Mr. Präsident. Und ich sagte nur 'Sir' zu ihm, denn er war mein Vater", erinnert sich Gordon-Levitt. © WENN

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