Daniel Day-Lewis wollte Lincoln nicht darstellen

Daniel Day-Lewis wollte Lincoln nicht darstellen

12.11.2012 > 00:00

Daniel Day-Lewis wollte eigentlich nicht in die Rolle des Abraham Lincoln schlüpfen - zu groß sei das Vermächtnis des ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Der "There Will Be Blood"-Schauspieler verriet erst kürzlich in einem Interview mit der Filmseite "Collider", dass seine Rolle als Abraham Lincoln im aktuellen Spielberg-Epos "Lincoln" beinahe an seinen eigenen Ansprüchen gescheitert wäre. So erklärt der 55-Jährige seine Vorbehalte: "Als Allerletztes wollte ich den Ruf des größten Präsidenten, den dieses Land jemals hatte, ruinieren", erklärt der Schauspieler. "Zu versuchen, sich mit dem Leben eines Mannes auseinanderzusetzen, der zu einer derartigen Legende geworden ist - Ich war mir einfach nicht sicher, ob ich das schaffen könnte." Beinahe wäre damit das gesamte Filmprojekt ins Wasser gefallen, denn der "Lincoln"-Regisseur Steven Spielberg gibt zu, dass er niemand anderen als Day-Lewis für die Rolle haben wollte und bei einer Absage alles fallen gelassen hätte: "Zu diesem Zeitpunkt wusste ich einfach, dass ich 'Lincoln' drehen würde, wenn Daniel ihn spielen würde und dass ich den Film nicht drehen würde, wenn sich Daniel dagegen entscheiden würde. So einfach war das." Wie er am Ende doch noch überredet wurde, erzählt Day-Lewis mit einem Augenzwinkern: "Ich wusste nie, ob ich die richtige Wahl war, aber mir sind irgendwann die Ausreden ausgegangen", gibt er sich pragmatisch. © WENN

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